Hobbyköchin mit Leidenschaft

Die Kandidatin Nadine Benyakoub zauberte gleich zwei Gerichte in der Sendung. Nach der ersten Runde war für sie aber Schluss
Die Kandidatin Nadine Benyakoub zauberte gleich zwei Gerichte in der Sendung. Nach der ersten Runde war für sie aber Schluss
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Nadine Benyakoub aus Altendorf ist Kandidatin in der neuen Kochshow „Game of Chefs“ auf Vox. Die 19-Jährige bringt schon etwas Fernseherfahrung mit.

Essen- Altendorf..  „Ich habe zwei Leidenschaften“, sagt Nadine Benyakoub. „Und das sind Kochen und Mode.“ Die 19-Jährige hat bereits mit 14 Jahren angefangen zu kochen und zu backen, damals gern Pfannkuchen. Ihre Kochkünste hat sie in den letzten Jahren in ihrer Freizeit Zuhause verfeinert. Den Kontakt in den Gastronomiebereich hält sie durch ihre Tätigkeit als Kellnerin. Beides hat sie bestärkt, an der neuen Kochshow „Game of Chefs“ des Senders Vox teilzunehmen.

Dienstagabend wurde die erste Folge ausgestrahlt, in der sich die junge Hobbyköchin auf der Flimmerkiste nun selbst erleben konnte. Auch die Erfahrungen, die sie während der Castingzeit und der Dreharbeiten sammeln konnte, stuft sie als wertvoll ein. „Ich fand die Teilnahme an der Sendung einfach super. Cool war, dass ich für die Dreharbeiten zum ersten Mal in Berlin war“, so Nadine Benyakoub.

Auf die Sendung sei sie durch einen Aufruf im Internet aufmerksam geworden und habe die Chance sofort ergriffen. Bereits im Herbst hat das Vorcasting für die Sendung in Köln stattgefunden, dort mussten die Bewerber zunächst vorkochen. Zwei Wochen später hatte Nadine Benyakoub die Zusage für die Sendung in der Hand. Etwas Fernseherfahrung hatte sie schon vorher bei anderen Fernsehsendern in kurzen Beiträgen gesammelt. „Da ging es aber ums Testen von Haarprodukten und Styling“, erklärt sie. Trotzdem sorgte das Kochen in 60 Minuten vor der Kamera für mehr Hektik und Stress als Zuhause. „In der Sendung habe ich Spaghetti gekocht und einen spanischen Mandelkuchen gebacken. Eigentlich wollte ich die Spaghetti mit Gambas servieren, aber dann wurde die Zeit knapp. Ich habe sie dann einfach mit Pesto serviert.“

Natürlich sei sie aber traurig gewesen, nicht weiterzukommen. Ein Andenken an die Sendung hat sie aber noch: „Einer der Juroren hat mir eine Stoffserviette für meinen blutenden Finger gegeben, ich habe mir beim Knoblauchschneiden in den Finger geschnitten. Die Serviette liegt noch in meinem Koffer.“