Bürger- und Verkehrsvereine feiern 50. Jubiläum des Stadtverbandes

Maibaumfest auf dem Willy-Brandt-Platz: Der Stadtverband der Bürger- und Verkehrsvereine feiert sein 50-jähriges Bestehen.
Maibaumfest auf dem Willy-Brandt-Platz: Der Stadtverband der Bürger- und Verkehrsvereine feiert sein 50-jähriges Bestehen.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Die 26 Bürger- und Verkehrsvereine stellten am Samstag den Maibaum auf dem Willy-Brandt-Platz auf.

Stadtmitte.. Pünktlich zum Start der warmen Jahreszeit geht eine weitere Tradition der Stadt in die nächste Runde: Das Maibaumfest der Bürger- und Verkehrsvereine auf dem Willy-Brandt-Platz. Ein Treffpunkt für engagierte Bürger aus allen Teilen der Stadt ist das Fest seit jeher, der auch häufig viele Spontanbesucher anzieht.

Bereits seit zwölf Jahren wird das Fest organisiert, berichtet die Vorsitzende des Stadtverbandes der Bürgervereine, Angelika Kleine-Möllhoff. „Wir wollen uns an einem ganz zentralen Platz in Essen präsentieren und so auch das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder würdigen.“ Insgesamt 26 Bürger- und Heimatvereine gibt es im Stadtgebiet, sie alle sind im Stadtverband zusammengeschlossen. Und der konnte in diesem Jahr sogar ein besonders Jubiläum feiern: seit einem halben Jahrhundert dient er als Ansprechpartner für Bürger, wenn es um Mitsprache in den Stadtteilen geht.

„Der Stadtverband der Bürgervereine schlägt außerdem die Brücke zum Rat der Stadt Essen. So können wir garantieren, dass die Interessen der Anwohner vor Ort eine Stimme in der Kommunalpolitik erhalten“, so Kleine-Möllhoff.

In seinem Grußwort lobte Oberbürgermeister Reinhard Paß (SPD) das ehrenamtliche Engagement der Bürger und die fröhliche Veranstaltung, „die Gäste praktisch am Tor zur Stadt willkommen heißt“.

Dass die Bürgervereine häufig wichtige Kooperationspartner für die Stadtpolitiker sind und somit wesentlich zur Gestaltung der Stadtteile beitrage, dürfe man auch nicht vergessen, so Kleine-Möllhoff. „Die Bürgervereine engagieren sich auf vielfältige Weise, etwa in der Kultur- und Denkmalpflege.“ Die Beziehungen zur Stadt Essen pflege man daher seit Jahren konsequent, um den Bürgern die bestmögliche Chance zur Mitsprache und Mitarbeit zu geben.

Das Maibaumfest soll somit auch dazu dienen, die ehrenamtliche Arbeit zu belohnen und mit Gleichgesinnten in entspannter Atmosphäre feiern zu können. Man kennt sich untereinander, tauscht Anekdoten aus, isst Gulaschsuppe. Die Möglichkeiten, ins Gespräch zu kommen, sind vielfältig – getreu dem Motto, das die Vorsitzende Kleine-Möllhoff betont: „Der Willy-Brandt-Platz kann ruhig mal ein bisschen Leben vertragen.“

Und das ist auf jeden Fall gelungen: Für Stimmung sorgt auch eine über 100 Jahre alte Orgel des Schaustellers Albert Ritter – eine gemütliche Atmosphäre fernab von Stress und Hektik.