Affen schwingen sich durch den „Stadt-Urwald“

Foto: RWE
Was wir bereits wissen
An der Altenessener Straße/Ecke Blumenfeldstraße schwingen sich Affen von Strommast zu Strommast. Nicht real, sondern in der Kunst von Stephanie Breitbarth.

Nordviertel..  An der Altenessener Straße/Ecke Blumenfeldstraße schwingen sich seit kurzem Affen von Strommast zu Strommast. Nicht real, sondern beim Kunstprojekt „Stadt-Urwald“ von Stephanie Breitbarth. Auf der Suche nach einem passenden Ort für ihr Projekt war ihr eine Wand auf dem RWE-Gelände aufgefallen. Nach Rücksprache mit RWE entschied sich die Kunstpädagogikstudentin eine Wandinstallation aus witterungsbeständigem farbigem Klebeband hier umzusetzen. RWE unterstützte die Studentin und stellte einen ganzen Tag lang einen Hubsteiger samt Fahrer zu Verfügung. „Wir waren von dieser Idee direkt begeistert und haben dazu gerne unsere Mittel zur Verfügung gestellt. Das Ergebnis ist wirklich gut geworden“, so Jürgen Reichardt, Leiter des Regionalzentrums Ruhr.

Heute kann hier die Szene eines Stadturwaldes, in dem sich Affen an den Stromleitungen schwingen und die Maste als Kletterbäume verwenden, entdecken. Der optimale Blickwinkel liegt außerhalb des Geländes gegenüber der Wand auf der Blumenfeldstraße und ist mit einem grünen Punkt markiert. „Stadt-Urwald“ entstand im Rahmen der kunstpraktischen Übung „Urbane Montagen“ unter der Leitung von Frau Prof. Susanne Weirich (Institut für Kunst und Kunstwissenschaft, UDE) in der Studierende temporäre Kunstwerke im Stadtraum entwickeln.