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Nicht nur am Bahnhof Süd in Essen stehen viele Fahrrad-Boxen leer

04.10.2012 | 06:00 Uhr
Nicht nur am Bahnhof Süd in Essen stehen viele Fahrrad-Boxen leer
Auch die Fahrradboxen am S-Bahnhof Dellwig-Ost stehen meist leer. Laut Stadtverwaltung werden von den 158 Velo-Garagen im Essener Gebiet nur 67 Prozent genutzt.

Essen.   Radboxen sind ein guter Service für Bürger, die ihr Velo nicht unbeaufsichtigt unter freiem Himmel stehen lassen wollen. Stadtweit liegt die Auslastung der Boxen bei 67 Prozent. Doch einige Standorte sind schwierig. So stehen etwa am Bahnhof Süd sämtliche Boxen leer.

Vor fast 20 Jahren sind in Essen die ersten Fahrrad-Boxen aufgestellt worden. Es waren zwölf Kästen aus Beton, am Bahnhof Süd, und ausgerechnet diese ersten Boxen verhageln der Stadt heute die Statistik: „Es gibt in Essen insgesamt 158 Fahrradboxen“, berichtet Christian Wagener, der Radverkehrsbeauftragte der Stadtverwaltung. „Wir haben eine Auslastung von 67 Prozent.“

Die Boxen am Bahnhof Süd tragen entscheidend zu diesem Wert bei, den man allenfalls als durchschnittlich bezeichnen kann, denn: „Alle Boxen am Bahnhof Süd stehen leer. Es ist die erste Generation von Radboxen, sie sind heute zu schmal, da bekommen Sie kein Mountain-Bike mehr hinein.“ Das liegt am Lenker: Die wurden in den letzten zwei Jahrzehnten immer breiter, für mehr Sicherheit beim Fahren. Nicht nur bei Mountain-Bikes.

Dabei sind Fahrrad-Boxen eigentlich ein attraktives Angebot für Radler, die sich mehr Sorgen um ihr Velo machen als andere und es nicht unter freiem Himmel stehen lassen wollen: Eine Radbox kostet 11 Euro Miete im Monat. Wer einen Jahresvertrag abschließt, zahlt nur 80 Euro. Die Boxen sind völlig einfach zu öffnen und zu schließen, mit einer Chipkarte. Im Innern der Box ist eine Schiene angebracht; Ein- und Ausparken sind kinderleicht. Derzeit gibt es 15 Standorte, an denen die Boxen aufgestellt sind, die meisten sind Haltepunkte der S-Bahn, aber auch an den Evag-Bahnhöfen Finefraustraße (Rellinghausen), Florastraße (Rüttenscheid) und II. Schichtstraße (Altenessen) gibt es welche. „Potenzial für weitere Standorte ist sicher vorhanden“, sagt Wagener. Langfristig wünscht er sich weitere Boxen zum Beispiel am Bahnhof Kupferdreh: „Wichtig sind immer ein großes Einzugsgebiet und nahe Wohnbebauung.“

Ein ganz anderes Problem haben viele Bürger mit den Radboxen

Daran kranken teilweise jene Standorte, die sich mittlerweile als problematisch erwiesen haben: Am Bahnhof Dellwig-Ost zum Beispiel sind gerade mal drei von zwölf Boxen dauerhaft vermietet. „Zu wenig Wohnbebauung in der Nähe, und der nächste Haltepunkt Gerschede ist nicht gerade weit weg“, analysiert Wagener. Und ganz andere Probleme gab und gibt es am Standort Kray-Nord: Immer wieder Vandalismus. Obwohl die Boxen wirklich robust sind.

Ein ganz anderes Problem haben viele Bürger mit den Radboxen: Sie empfinden die großen Kisten, die mitten im öffentlichen Raum stehen, als hässlich – vor allem dann, wenn sie, wie zum Beispiel an der Florastraße in Rüttenscheid, stark vom Wetter verdreckt sind. Wagener kennt das Problem: „Für die Reinigung haben wir keinen Etat, wir bekommen so gerade mal die wichtigsten Reparaturen an den Radboxen hin.“

Martin Spletter



Kommentare
04.10.2012
12:47
Nicht nur am Bahnhof Süd in Essen stehen viele Fahrrad-Boxen leer
von red-fly | #5

In Essen fährt man nur mit dem Rad wenn man Lebensmüde ist.

04.10.2012
09:33
Nicht nur am Bahnhof Süd in Essen stehen viele Fahrrad-Boxen leer
von Entschuldigung | #4

Entschuldigung,
da siehts man mal wieder, für Reparaturen, Erneuerungen (Lenker passst nicht), gibs kein Geld. Immer wieder hängt sich die Stadt fürs Fahrradfahren weit außem Fenster, aber wenn man mal dahinter guckt. Die Freizeit/Touristikwege sind ja schon ganz toll,
aber im Alltag hakt es an jeder Ecke.
Ob öffentlicher Personennahverkehr, Fahrrad (alles was modern ist) hinkt in Essen (und nicht nur hier) bei der politischen Beachtung (nicht nur im Etat) dem Auto (Verkehrsmittel von gestern) weit hinterher.
Wann wird endlich die Subventionierung des Autos gestoppt?
Wann fällt endlich die Pendpauschale?
Dann wäre Geld für schöne neue Radwege und -Boxen da!

22 Antworten
Nicht nur am Bahnhof Süd in Essen stehen viele Fahrrad-Boxen leer
von donjose | #4-1

Entschuldigung,wann leisten Fahrradfahrer mal endlich einen egenen Anteil zur Verbesserung der Situation?zum Beispiel duch eine Farradsteuer?Immer nur mit großer Klappe fordern,aber keinen Eigenanteil leisten wollen.

@ donjose
von totti0405 | #4-2

Aus welchem Grund sollten Fahrradfahrer bitte eine "Fahrradsteuer" zahlen?

Weil sie Abgase in die Luft blasen? Weil sie so viel Lärm produzieren? Weil sie die Straßen so stark abnutzen? Weil sie so viel Platz im Verkehrsraum einnehmen? Weil sie so viel Parkraum benötigen?

Oder welch noch schwachsinnigere Begründung fällt Ihnen ein?

Nicht nur am Bahnhof Süd in Essen stehen viele Fahrrad-Boxen leer
von Jorgel | #4-3

Zum Beispiel für das anlegen von Radwegen, die immer mehr Straßen verengen und für das aufstellen und pflegen von Fahrradboxen - und für das Verbessern der Situation der Radfahrer, wie mein Vorredner schon sagte. Warum sollen Nichtradfahrer dies alles bezahlen?

@ Jorgel
von totti0405 | #4-4

Meinen Sie das ernst?

Für Radfahrer werden keine Straßen oder Autobahnen gebaut. Aber wir können gerne Spenden sammeln für das bisschen rote Farbe, das auf die für Autos gebauten Straßen gemalt wird (um letztendlich doch von Autofahrern befahren oder zugeparkt zu werden).

Und wenn Sie den obigen Artikel gelesen hätten: Dort steht exakt, welchen Betrag Fahrradfahrer für diese Boxen zahlen müssen. Es handelt sich hierbei also keinesfalls um eine wohltätige Gabe der Kfz-Steuerzahler.

Ich lache dann noch mal ein wenig weiter...

Nicht nur am Bahnhof Süd in Essen stehen viele Fahrrad-Boxen leer
von amo17 | #4-5

@donjose | #4-1

Sie haben vollkommen recht, es muss in der Stadt man wirklich aufgeschlüsselt werden, wie viel jeder kostet.
Bauen Sie z.B. ein Haus, müssen Sie eine Alöse für öffentliche Stellplätze zahlen.

Da leiste ich als Fahrradfahrer ohne PKW gerne meinen Beitrag, die mit mehren gerne doppelt so viel zahlen. Kommen Sie mir aber nicht mit den anderen Steuern, es geht um den öffentlichen Raum in der Stadt, der für private PKW reserviert ist. KOSTENLOS.

@amo17
von Jorgel | #4-6

Qutasch, nichts ist für PKW reserviert, schon gar nicht kostenlos.

Schließlich zahlen Autofahrer für die Nutzung öffentlichen Raumes hohe und ständig steigende Steuern. Autosteuer, Benzinsteuer, Versicherungssteuer und nicht zu vergessen Mehrwertsteuer auf alles und jedes was mit dem PKW zusammenhängt, von der Anschaffung bis zur Verschrottung. Ohne diese Steuern gäbe es den öffentlichen Verkehrsraum in der heutigen Form gar nicht - auch nicht für die Radfahrer...

Dazu immer höhere Parkgebühren wenn sie ihren PKW im "kostenlosen" öffentlichen Raum abstellen wollen und falls sie die Parkdauer überschreiten, werden sie unter hohem Aufwand, den sie natürlich auch bezahlen müssen, abgeschleppt. Egal ob als Behinderter, der auf sein Auto angewiesen ist oder nicht.

KOSTENLOS, das ich nicht lache. In welcher Traumwelt leben sie denn? Was zahlen Radfahrer denn so für die Nutzung des öffentlichen Raums?

@totti0405
von Jorgel | #4-7

Ich redete nicht von einem bißchen roter Farbe, sondern von verengten Straßen. Wer lesen kann ist klar im Vorteil...

Ich rede von verengten Straßen, die im gesamten Verlauf neu ausgestaltet wurden, weil vorher zweispurige Straßen, zwecks neu angelegter Fahrradspur, auf eine Spur verringert wurden. Womit wieder Staus verursacht werden, was aber für die Planer offenbar keine Rolle spielt. Das ist nicht umsonst, auch nicht die Folgekosten, die durch Staus verursacht werden. Zugunsten der Radfahrer die sich an den Kosten nicht beteiligen...

Dann fangen sie schon mal an mit Spenden sammeln. Ich lache dann solange für sie weiter...

@ Jorgel
von totti0405 | #4-8

Das ist doch alles Schwachsinn!

Jeder zahlt MwSt (auch Radfahrer, und auch für alles rund ums Fahrrad). Und Versicherungssteuer zahlen Sie, weil Sie ihr Auto gegen sich und andere absichern. Mineralölsteuer zahlen Sie für etwas, das Sie VERBRAUCHEN. Und Parkgebühren für etwas, das Sie BENUTZEN.

Und die Straßen, bei denen Auto-Fahrspuren zugunsten von voll ausgebauten Rad- und Fußwegen zurückgebaut wurden, die müssen Sie mir mal bitte zeigen! Und die Staus aufgrund von Radwegen will ich auch sehen! Ich bin gespannt! ;-)

@totti0405
von Jorgel | #4-9

Schwachsinn ist wenn sie die Mehrwertsteuer von einigen Tausend Euro für den Kauf eines Autos mit der vergleichen, die bei einem Fahrrad anfallen. Ebenso Schwachsinn ist wenn sie die Steuern, die auf ein Produkt anfallen als Verbrauch bezeichnen.

Die Steuern und auch die Mehrwert- oder Umsatzsteuer, die nochmal auf die Steuern anfällt, haben mit Kauf oder Verbrauch nur insofern zu tun, dass sie danach berechnet werden. Der Staat kassiert sie um seine Ausgaben zu finanzieren, dazu gehört nun mal der öffentliche Verkehrsraum. Das ist die Rechtfertigung.

Die Versicherungssteuer für ein Auto fällt ohne Auto außerdem gar nicht an. Man bezahlt sie, weil diese Versicherung gesetzlich vorgeschrieben ist und nicht auf freiwilliger Basis.

Ansonsten teilen sie mir gerne ihre Kontaktadresse mit. Wir verabreden uns dann mal auf eine Stadtrundfahrt durch Essen. Dann zeige ich ihnen die Umbaumaßnahmen die bisher für Radfahrer stattgefunden haben - ohne das die einen Cent dazu beigetragen haben...

Bitte erstmal sortieren und informieren, dann weiterschreiben!
von totti0405 | #4-10

Ich kann Ihnen nur mal einen kleinen Nachhilfe-Exkurs in Sachen Steuern empfehlen. Seit wann werden denn Steuern besteuert? Nochmal zum Mitdenken:

- MwSt zahlt jeder (und es bleibt ja wohl jedem selbst überlassen, ob er sich ein billiges Auto oder ein teures Fahrrad oder was auch immer kaufen möchte).

- Wenn Sie kein Mineralöl verbrauchen, zahlen Sie auch keine Mineralölsteuer.

- Und richtig erkannt: Auch bei der Versicherungsgebühr zahlt nur der, der auch entsprechende Versicherungen abschließen will oder muss (die Kasko ist und bleibt ja wohl eine FREIWILLIGE Versicherung. Die Haftpflicht brauchen Sie als Autofahrer, wenn Sie anderen Schaden zufügen. Aber genauso muss ein Fahrradfahrer für Schäden haften, die er verursacht!)

Es gibt nach wie vor keinen einzigen logischen Grund für Ihre Fahrradsteuer. Da hilft es auch nicht, dass Sie sich die Dinge konstruieren und bestehende Steuern "zurechtbiegen" wollen.

Nennen Sie mir einfach die Straßen (Namen), die Sie meinen!

Nicht nur am Bahnhof Süd in Essen stehen viele Fahrrad-Boxen leer
von Jorgel | #4-11

Ich will ihnen mal ein wenig Nachhilfe geben. Offenbar wissen sie nicht, dass beim Benzin die Mehrwertsteuer auf den Preis plus Steuer ehoben wird. Das weiß eigentlich jeder der sich schon mal mit Steuern beschäftigt hat:
"Bleifreies Benzin wird Bsp.: mit einer Mineralölsteuer von derzeit rund 65,96 Cent pro Liter Benzin (47,43 Cent bei Diesel) belegt. Darin enthalten ist die Ökosteuer, aber nicht die Mehrwertsteuer, die auf die Mineralölsteuer zusätzlich kassiert wird."

Im übrigen geht es beim Auto nicht um das warum, sondern um die vielfältigen Steuern die dafür gezahlt werden. Darüber zahlt der Autofahrer nun mal ein Vielfaches wie der Radfahrer und finanziert damit öffentliche Ausgaben für den Verkehrsraum:
"Die Mineralölsteuer wird in erster Linie für die Instandhaltung und Erneuerung von Straßen verwendet."

Hier nachzulesen:
http://www.steuerformen.de/mineraloelsteuer.htm

Gerechter wäre es also wenn Radfahrer für ihre Wünsche auch bezahlen und nicht nur der Autofahrer...

Nicht nur am Bahnhof Süd in Essen stehen viele Fahrrad-Boxen leer
von Wochenend_Essener | #4-12

leider leben einige Radfahrer, wie man hier wieder mitlesen kann, (immer)noch an der Realität vorbei.

Mit welcher Überzeugung man seine Ignoranz der Tatsachen vortragen kann, ist schon erstaunlich totti.

Diese Subventionen für Autofahrer. DAS ist selbstkonstruiert, wie sie es gerne anderen vorwerfen. Populismus wie er sonst vom linken Flügel kommt.

Realitätsfern?
von totti0405 | #4-13

@ Jorgel

Nochmal: Der Autofahrer zahlt das, was er verbraucht und was er nutzt! Fahrradfahrer nutzen die Straßen nicht ab, überfüllen sie nicht, verbrauchen weder Mineralöl noch blasen sie Abgase in die Luft. Und die Straßen, die extra für Fahrräder (um-)gebaut wurden, haben Sie immer noch nicht genannt.

@ Wochenend:

Wer lesen (und verstehen!) kann, ist klar im Vorteil. Sie können es offenbar nicht. Ersten habe ich nichts von Subventionen geschrieben! Und zweitens wüsste ich gerne, an welcher Realität ich vorbeilebe und welche Tatsachen ich ignoriere (verbrauchen Fahrräder etwa doch Mineralöl? Gibt es sie doch, diese ominösen Fahrrad-Autobahnen?)

@Jorgel | #4-6
von amo17 | #4-14

"Schließlich zahlen Autofahrer für die Nutzung öffentlichen Raumes hohe und ständig steigende Steuern."
Das ist Unsinn. So wie sie es schreiben, wäre es eine Abgabe.
Die Stadt stellt - bis auf den kleinen Teil der bewirtschafteten der Parkplätze - den Parkraum KOSTENLOS zu Verfügung. (bildlich: Die Steuern zahlt der PKW-Fahrer auch dann, wenn er seinen PKW immer in die Garage stellt.)
Wie ich in amo17 | #4-5 schrieb, gibt NUR eine Ablöse beim Bau eines Hauses, Geschäftes, ...
Das hat aber nichts damit zu tun, ob der Bewohner ein, zwei oder 5 PKW im öffentlichen Raum abstellt. Ein Wohnmobil steht bei mir in der Straße und belegt 1,5 kostenlose Parkplätze. Jetzt sagen SIe nicht schon wieder, dies sei NICHT kostenlos, weil der Halter noch andere Steuern zahlt. Versuchen Sie mal den Punkt zu verstehen. Gehen Sie auf die Straße und machen Sie die Augen auf, dann sehen Sie, wer im öffentlichen Raum steht.

@amo17
von Jorgel | #4-15

Der Autofahrer zahlt für die Benutzung des öffentlichen Raumes seine Autosteuern. Ohne diese Steuern ist sein Auto gar nicht angemeldet und darf weder fahren, noch im öffentlichen Raum stehen. Ein abgemeldetes Auto für das keine Steuern gezahlt werden, würde im Gegenteil nach kurzer Frist kostenpflichtig abgeschleppt.

Durch die Anmeldung beim Straßenverkehrsamt zahlt er diese Steuern - und hat das Recht den öffentlichen Raum zu benutzen. Also erzählen sie nichts von kostenloser Benutzung oder man könne auch kostenlos mehrere Autos abstellen.

Das ist UNSINN, da der Halter für jedes einzelne Auto das er besitzt Steuern zahlt - auch für ein Wohnmobil und zwar höhere Steuern wie für einen Pkw. Die Gebühren bei bewirtschaftetem Parkraum kommen noch dazu. Haben mit Abgaben aber genau so wenig zu tun, wie die Autosteuern...

@totti0405
von Jorgel | #4-16

Ich denke gar nicht daran mich ihren Bedingungen zu unterwerfen. Geht´s noch?
Wenn sie was von mir wollen, müssen sie sich schon nach mir richten. Ich habe ihnen ein Angebot gemacht. Wenn sie das nicht wahrnehmen wollen, ist das ihre Sache...

Und nochmal, Fahrradfahrer zahlen eben nicht dafür, dass sie den öffentlichen Verkehrsraum nutzen den andere finanziert haben und fordern auch noch den weiteren Ausbau ohne einen Cent dafür bezahlen zu wollen.

Stellen sie sich vor, der Autofahrer hat keine Lust eure Forderungen nach einer fahrradgerechten Stadt zu bezahlen. Genau deshalb passiert da auch eurer Meinung nach zu wenig - und zwar solange ihr nicht selbst aktiv werdet.

Da muß man doch tatsächlich selbst etwas tun, damit die eigenen Wünsche umgesetzt werden - oder es bleibt einfach so wie es ist. Na sowas aber auch...

@ Jorgel
von totti0405 | #4-17

Sie spinnen sich hier immer mehr zurecht. Ich habe überhaupt keine Wünsche oder Forderungen gestellt.

Ich sage lediglich, dass Fahrradfahrer ja wohl nicht dafür zuständig sind, die Kosten für eine Verkehrsinfrastruktur mitzutragen, die nicht für sie (sondern für Autofahrer) angelegt werden.

Wie weit wollen Sie noch gehen? Wollen Sie auch von Fußgängern eine "Fußgänger-Steuer" fordern, weil diese die Straßen überqueren und mit ihren Schuhsohlen und 80 kg Körpergewicht belasten? ;-)

Nicht nur am Bahnhof Süd in Essen stehen viele Fahrrad-Boxen leer
von Jorgel | #4-18

Das ist also alles was von ihren Begründungen übrig geblieben ist. Aber gut, wir können auch darüber reden. Ich habe nie behauptet, die Fahrradfahrer sollen für die Autofahrer die Infrastruktur bezahlen. Da spinnen sie sich mehr als was zurecht...

Andererseits konnte ich natürlich nicht wissen, dass sie sich von den Forderungen nach einem Ausbau zur fahrradgerechten Stadt distanzieren, die viele andere Radfahrer und Clubs so massiv vertreten, wie z.B. hier:
"Auch fordern wir mindestens zehn Prozent der Straßenbaumittel für die Zwecke der Radfahrer."
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/frankfurt/radfahrer-erobern-die-strassen_rmn01.c.10084629.de.html

Dazu haben sie sich doch ein wenig zu sehr ins Zeug gelegt. Übrigens, Fußgänger sind noch nie auf die Straße gegangen und haben einen Ausbau in ihrem Sinne verlangt, den andere bezahlen sollen. Offenbar sind die im Gegensatz zu den Radfahren eher zufrieden - und deshalb rede ich auch nicht von Fußgängern...

Übrig geblieben??
von totti0405 | #4-19

Was soll denn von meinen Begründungen "übrig geblieben" sein??

Jorgel, lesen Sie meine Kommentare und versuchen Sie, deren Inhalt zu erschließen. Und hören Sie auf, zu versuchen, mir irgendwelche Dinge in den "Mund" zu legen (Forderungen nach Ausbau, Wünsche nach Gratis-XY, Distanzierungen, Steuerverwendungen, irgendwelche Zitate von irgendwelchen Clubs, etc. pp.).

Und nun suchen Sie sich mal einen anderen Feeder - cause I wont feed trolls.

Welcher Inhalt?
von Jorgel | #4-20

Wo nur heiße Luft ist, läßt sich relativ wenig erschließen...

Heiße Luft?
von totti0405 | #4-21

Sie sollen sich MEINE Kommentare angucken - und nicht IHRE wirren Aussagen.

Sie haben keinen einzigen vernünftigen Grund für die von Ihnen geforderte Steuer hervorgebracht. Sie zählen hier Kosten auf, für die keiner was kann, außer der Verursacher selbst (Anschaffungskosten, Unterhaltskosten, MwSt. etc.). Und Sie reden von einer Besteuerung von Steuern. Und von ominösen Straßen, die für Fahrräder komplett umgebaut sein sollen (können diese aber nicht nennen). Und wenn selbst das alles nicht mehr "hilft", kramen Sie irgendwelche Zitate und Aussagen von anderen heraus und unterstellen diese MIR.

Aha, soviel zum Thema heiße Luft ;-)

Nochmal angucken...
von Jorgel | #4-22

Wie sie gerade anschaulich gezeigt haben, sind sie nicht in der Lage zwischen den Steuern und den Anschaffungs- bzw. Unterhaltskosten zu unterscheiden. Sie begreifen nicht, das Steuern zur Finanzierung der öffentlichen Ausgaben dienen und werfen sie mit den Produktkosten in einen Topf. Sie sind offenbar nicht mal in der Lage zu begreifen, dass auf den Benzinpreis und die Mineralölsteuer die Mehrwertsteuer gezahlt werden muß, womit Steuern auf Steuern erhoben werden. Sie glauben Radfahrer können ganz umsonst in Anspruch nehmen, was andere mit ihren Steuern finanzieren. Sie ignorieren einfach alles was nicht in ihr Weltbild paßt und wenn gar nichts mehr hilft, fangen sie wieder von vorn an...

DAS ist wirres Zeug und heiße Luft. Warum sollte jemand den Blödsinn, den sie unentwegt wiederholen, auch noch zweimal lesen?

04.10.2012
09:29
Nicht nur am Bahnhof Süd in Essen stehen viele Fahrrad-Boxen leer
von bazti | #3

Ich komme jeden Tag am Süd-Bahnhof vorbei und habe die Teile noch nie gesehen/wahrgenommen und wusste auch nicht, dass es sowas gibt....

Da ist es ja kein Wunnder, dass die leer stehen.

04.10.2012
07:40
Nicht nur am Bahnhof Süd in Essen stehen viele Fahrrad-Boxen leer
von charlton.sagan | #2

Potthässlich die Dinger. Für 80 €p.a.? Was kostet denn die Anschaffung und die Unterhaltung (einschl. der Abschreibung) pro Jahr??

Wieso werden denn Fahrradfahrer überall bevorzugt? Die Stadt schafft es ja nicht einmal überall ein vernünftiges Anwohnerparken durchzusetzen.

Lobbyisten sind einfach Schei...

4 Antworten
Bevorzugung von Radlern?
von brudajakob | #2-1

Wo und wie, bitte, werden Radfahrer bevorzugt? Wie kommen Sie zur Vermischung so vieler Themen..?
Gehirn bekommt man wohl nicht beim Autokauf mit geliefert, was?

Nicht nur am Bahnhof Süd in Essen stehen viele Fahrrad-Boxen leer
von aljoscha | #2-2

Radfahrer werden überall bevorzugt?
Mit solchen realitätsfremden Äusserungen deklassieren Sie sich! Bei erheblichen Wahrnehmungsstörungen dieser Art sollten Sie sich mal selbst mindestens eine Woche aufs Rad setzen... Was kosten eigentlich Parkplätze für Egoisten (rücksichtslose Autofahrer und die, die fast immer nur allein mit ihrer Benzinschleuder unterwegs sind)?

Nicht nur am Bahnhof Süd in Essen stehen viele Fahrrad-Boxen leer
von Wochenend_Essener | #2-3

Was kosten die umgebauten Straßen, damit Radfahrer "schöner fahren" können? Für Egoisten, die fahren als wären sie allein auf der Welt und für die keine Verkehrsregeln gelten?

@ Wochenend
von totti0405 | #2-4

Sie meinen die Farbe, die auf die Straßen, die für AUTOS gebaut werde, gemalt wird, um dann von AUTOS befahren und zugeparkt zu werden?

Und noch ne Frage: Wie viele "Egoisten"-Autofahrer gibt es, die meinen, sie wären allein auf dieser Welt? Und Sie halten sich an sämtliche Verkehrsregeln?

04.10.2012
06:51
Nicht nur am Bahnhof Süd in Essen stehen viele Fahrrad-Boxen leer
von larix | #1

Ich hätte so Boxen gerne am Bahnhof Essen-West.

1 Antwort
Nicht nur am Bahnhof Süd in Essen stehen viele Fahrrad-Boxen leer
von Hubelwusel | #1-1

Boxen am Bahnhof Essen West ? Jeden Freitag ab 22 Uhr ! ;-)

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