Nicht jeder kam pünktlich zum Tee
23.04.2010 | 19:41 Uhr 2010-04-23T19:41:00+0200
Essen.Krupp-Stiftungs-Stipendiaten besuchten Berthold Beitz nach ihrem Auslandsaufenthalt in der Bibliothek der Villa Hügel.
Das China-Visum ist abgelaufen, der Pass einbehalten und der Ärger groß – auch, weil im fernen Deutschland Berthold Beitz, Vorsitzender des Kuratoriums der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, in die Villa Hügel geladen hat. Zehn der 48 Schüler, die mit den „Alfried Krupp-Schülerstipendien für Betriebspraktika im Ausland“ gefördert wurden, haben es vulkanasche-bedingt nicht pünktlich zum Tee auf den Hügel geschafft.
Sicher hätten sie viel zu be-richten, von einem unbekannten Land, einer anderen Kultur und der fremden Sprache – so wie Mirco Beyer (19), der in den Osterferien das Burggymnasium mit einem Praktikum bei Thyssen-Krupp in Italien getauscht hat: „Ich war in der Finanzabteilung, habe Termine geplant und Verkaufszahlen ausgewertet.“ Ihm hat das Praktikum Spaß bereitet: „Ich war bei einer Gastfamilie untergebracht und sogar einmal in Rom. Beim Auslandspraktikum habe ich viel gelernt.“
Aylien Rietze (15) geht’s da nicht anders: „Ich war bei Bilfinger Berger in Wien im Sekretariat. Dort hab’ ich den Berufsalltag kennen gelernt und viel gesehen, wie den Prater und die Hochburg.“ Berthold Beitz genießt sichtlich das Gespräch mit den Jugendlichen: „Auslandserfahrungen gehören heute zu den Qualifikationen, die für Erfolg in der Ausbildung und im späteren Beruf von großer Bedeutung sind.“ Bisher sind 630 Schüler mit der Stiftung ins Ausland gereist. Bis 2012 sind die nötigen Mittel aus einem Programm zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit bewilligt.
23:35
in unserer vernetzten globalisierten Welt mit Handarbeit??? Sollen wir zurueck zu Landwirtschaft und Handwerk? Also wenn ich etwas waehrend des Stipendiums gelernt habe,dann den fehlenden praktischen Bezug. Mein zukuenftige arbeitschancen bieten sich sicher nicht in der Arbeit mit den haenden. Mehr qualifizierte kommentare bitte!!
23:34
Ich habe auch teilgenommen und finde untenstehenden Kommentar vollkommen nichtssagend und unpassend. Was will man denn
21:31
Wie schön, Tee in der Villa Hügel. Wann erlernen diese Menschen praktische Arbeit? Mit Händen meine ich. Vemutlich nie!