Neues von der „Bühnenwurst“ Tomas Tulpe

Steele..  Der neue Stern am deutschsprachigen Unterhaltungshimmel heißt Tomas Tulpe: In kurzen Hosen und schwarzem Hemden mit Krawatte, dazu eine Sonnenbrille, trägt die Bühnenwurst seinen „Sockenschuss“ hinaus in die Welt. Sein Musikstil lässt sich als Amoklauf der deutschsprachigen Popmusik beschreiben. Seine Arbeit sieht der Unterhaltungskünstler als konsequente Fortführung der Neuen Deutschen Fröhlichkeit: Damit sieht er sich in bester Tradition von Blödelbarden wie Mike Krüger oder Karl Dall, aber auch von Stephan Remmler.

Atari-Elektropop-Stil

Auch in Steele will Tomas Tulpe mit seiner 90-minütigen Show aufblühen: Am Freitag verspricht er in der Freak Show, Grendplatz 2a, eine Verschmelzung von schmutzigem Cabaret und großem Pop, spontane Übergriffe aufs Publikum inklusive. Seine Texte sind sowohl Lebenshilfen als auch Lösungsvorschläge für vergessene Alltagssituationen. Mit einer Mischung aus tanzbarem Helge Schneider und singender Teewurst im Atari-Elektropop-Stil steht nun das erste Album „Ich Happa Hunger!“, benannt nach dem Titeltrack des Albums „Ich Happa Hunger!“, der genauso heißt wie das Album: „Ich Happa Hunger!“, in den Startlöchern. Am Freitag ab 20 Uhr präsentiert er es mit seiner legendären Live-Perfomance – und für 6 Euro an der Abendkasse ist man dabei. Und wer meint: „Ha, was der Tom kann, kann ich auch“, hat abends darauf die Möglichkeit, das unter Beweis zu stellen: Denn am Samstag ab 20 Uhr steigt in der Freak Show eine Karaoke-Party mit dem Schwerpunkt auf rockige Songs. Der Eintritt ist frei und für die Mutigen gibt es ‘nen Kurzen! Nein, Prince schaut wahrscheinlich nicht vorbei.

Rockig wird es am Freitag auch im Hüweg, Hünninghausenweg 84, zugehen: Schockromantik, Forever The Underdogs und Torpedo Joe werden ab 19 Uhr eine geballte Ladung verstärkter Gitarrenmusik auf die Bühne des Jugendzentrums abfeuern. Eintritt: 5 Euro.

Ruhiger geht es derweil im Grend Kulturzentrum, Westfalenstraße 311, zu: Am Freitag schaut der Chansonier Felix Meyer vorbei. Mit seinem dritten Studioalbum „Menschen des 21. Jahrhunderts“ und dem Musiker Erik Manouz im Gepäck, will er viele bewährte Stücke im Lagerfeuer-Gewand und auch erste neue Lieder zum besten geben. Wer von Felix Meyer mit einem lachenden und einem weinenden Auge in die Nacht entlassen werden will, sollte an der Abendkasse 18 Euro bereithalten. Eintritt frei dagegen gilt wieder heute Abend beim Konzert in der Grend-Kneipe: Antonio Asensio & Midnight Blue treten als groovendes Trio auf. Antonio Asensio und Udo Marx waren Mitbegründer der Grend Allstars Bigband und haben sich in vielen Projekten zusammengefunden. Steff Aperdannier vervollständigt das Trio, das ab 20 Uhr loslegt.

Live-Musik für lau gibt es auch am Samstag im Walkabout, Hängebank 4: Zum 14. Geburtstag schenkt sich die Krayer Billardkneipe die Auftritte dreier Bands, nämlich Aeon Temple, Skyler On The Run und The Cradley Heath. Beginn ist 19 Uhr.