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Stadtplanung

Neues Stadion in Essen ist auf der Zielgeraden

24.06.2012 | 18:35 Uhr
Noch sind im neuen Stadion auch schwere Bauarbeiten im Gang, bald geht’s aber nur noch um die Feinarbeiten. Blick von der Haupttribüne.

Essen.  Kompakt, funktional und dennoch elegant: Wenige Wochen vor der Einweihung wird auch die ästhetische Qualität der Arena deutlich. Dabei wird das viel diskutierte neue Essener Stadion aller Voraussicht nach pünktlich fertig sein und den Kostenrahmen nicht sprengen - für einen Bau aus öffentlicher Hand durchaus bemerkenswert.

Der Mann ist mit sich im Reinen, und so wie es aussieht, hat er dazu auch einigen Grund. Denn das neue Essener Stadion, das vieldiskutierte, wird aller Voraussicht nach pünktlich fertig sein und den Kostenrahmen nicht sprengen. Das ist durchaus bemerkenswert, denn wenn die öffentliche Hand baut, muss man leider häufig auf anderes gefasst sein. „Sieht doch gut aus, oder?“, fragt Andreas Hillebrand, Geschäftsführer der städtischen Immobilientochter GVE und als solcher Bauherr an der Hafenstraße.

Es sieht wirklich gut aus. Funktionalität und elegante Linien gehen in der dennoch kompakt wirkenden Arena eine gelungene Verbindung ein. Vor allem der filigranen Dachkonstruktion aus Stahl ist das zu verdanken. „Es wird ein offenes Stadion sein“, sagt Hillebrand. Zäune werde es nur an der noch nicht existierenden Stehplatztribüne geben. Der Blick aufs nahe Spielfeld dürfte von allen Plätzen hervorragend sein. Wenn das, was man dort sehen wird, in den nächsten Jahren gefällt, hätte Essen alles richtig gemacht. Das ist allerdings zugegebenermaßen schwer zu kalkulieren.

Rund sechs Wochen sind es bis zur Einweihung, und die werden auch noch gebraucht. Auf dem Feld geben die Bagger den Ton an, die Rasenheizung wird gerade verlegt, noch ist kein Sitz angeschraubt. Beton, Stahl und Glas dominieren das Bild, im Innern der Haupttribüne ist es der nackte Estrich. Im Hintergrund warten die zwei verbliebenen Tribünen des Georg-Melches-Stadions auf den Abriss.

Essener Stadion fast fertig

„Den Schutt werden wir auf dem Gelände lassen und als Baumaterial nutzen“, sagt Hillebrand. Das spart Geld, weil der Transport entfällt, und es braucht eben auch Baumasse, um das Gelände des künftigen Parkplatzes bis zum Damm der Berne anzuheben. Eine der vier mächtigen Flutlichtmasten des alten Stadions soll übrigens überleben - „als Landmarke und weil der Mast als Mobilfunkantenne dient, wir also Geld damit verdienen“, sagt Hillebrand.

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Kommentare
27.06.2012
13:03
Neues Stadion in Essen ist auf der Zielgeraden
von Hubert_Henne | #13

Auch wenn ich davon überzeugt bin, daß RWE weiter nach oben kommen wird bis Liga 3 oder vllt. auch Liga 2, so bin ich ebenso davon überzeugt, daß wir...
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1 Antwort
Neues Stadion in Essen ist auf der Zielgeraden
von Komander | #13-1

das der RWE in über kurz oder lang in der 2Liga kommen wird, bin ich mir auch Sicher!
Das Stadion wird wenn man schon gut mitspielt in der Liga Ausverkauft sein, da nun zumindest für alle Arten von Fans wieder ein Stammplatz zur Verfügung steht, somit
auch blind Frau und Kegel mitgenommen werden kann - insbesondere auch wegen den Sanitäranlagen, das alles hat aus Erfahrung sehr viel ausmacht hat !
Bei der Vergangenheit ist der Zug abgefahren, die Zukunft nicht!
Eine erste Liga ist nur mit einenStadion ab 50000 zu erreichen!Jetzt gegen Union sind schon fast 20000 Interessenten und 30000 würden auch kommen, wenn sie nur könnten! Nun passen so 12000-15000 rein u, ist jetzt schon der ERSTE FETTE Verlust von ca. 200.000 Euro und wird in den nächsten 3 Jahren Millionen sein! Das Verrunzen vom GMS u der kleine Neubau waren u. sind die Probleme- Dank an der Stadt, die auch nicht viel mehr RWE wolllen !!!

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Neues Stadion in Essen ist auf der Zielgeraden
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2012-06-24 18:35
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