Neuer Besitzer päppelt Büropark Bredeney auf

Der Büropark Bredeney wurde 1999 als Erweiterungsbau der Karstadt-Hauptverwaltung errichtet.
Der Büropark Bredeney wurde 1999 als Erweiterungsbau der Karstadt-Hauptverwaltung errichtet.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Leipziger Publity AG investiert eine Million Euro in die Instandhaltung der Immobilie an der A 52. Der Leerstand liegt derzeit bei 22 Prozent.

Essen.. Mit größeren Leerständen kämpft der Büropark Bredeney schon seit Jahren. Der neue Eigentümer Publity will nun in die Immobilie an der A52 investieren, um sie für neue Mieter attraktiver zu machen. Wie der Leipziger Immobilienverwalter mitteilte, sollen in den nächsten Monaten rund eine Million Euro in die Modernisierung des Bürogebäudes fließen. „Es geht um diverse Instandsetzungsmaßnahmen; angefangen von neuen Bodenbelägen bis zur Beseitigung von Mängeln im Brandschutz“, sagte die Vermögensverwalterin Marie-Kristin Köhler.

Publity hatte den ehemaligen Erweiterungsbau der Karstadt-Hauptverwaltung im Dezember vergangenen Jahres gekauft. Vorheriger Besitzer war die Hannover Leasing.

Das 46.000 Quadratmeter große Büroobjekt wurde im Jahr 1999 erbaut. Gerade die Lage außerhalb der City und die eher bescheidene Anbindung an den ÖPNV erschwert die Vermietung, sagen Makler. Damit aber ist es ein klassisches Objekt für die Publity, die sich großteils auf Immobilien konzentriert, die – positiv gesprochen – noch Entwicklungspotenzial haben.

Weitere Interessenten

Derzeit zählt der Büropark 19 Mieter. Unter anderem haben Thyssen-Krupp und der Landesbetrieb StraßenNRW dort Büros angemietet, genauso wie der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen oder das Gebäudetechnikunternehmen Cofely. Auch die Namen Brenntag und Atos stehen auf den Wegweisern. Der Vermietungsstand beträgt derzeit 78 Prozent. Eine Quote, mit der sich Publity nicht zufrieden geben will. Vor wenigen Wochen zog beispielsweise eine Kita ein. Diese soll den Bürostandort zusätzlich aufwerten, heißt es. Asset-Managerin Köhler sagt, es gebe bereits weitere Interessenten, dazu zählen auch Mieter, die sich vergrößern wollen.

Publity kauft mit Hedgefondsgeldern Immobilien und verkauft sie nach einer gewissen Zeit wieder. Bisher trennte sich Publity laut Börse online im Schnitt nach 16 Monaten wieder von den Objekten.