Neue Pläne für den Stadtgarten

Der Pfingststurm im vergangenen Jahr hat im Stadtgebiet enormen Schaden angerichtet. Auch im Stadtgarten gab es große Verwüstungen. Von den 342 Bäumen im Park sind 26 zum Teil sehr prägende Bäume vollständig gefallen, sieben wurden stark beschädigt.

Was die Stadt nun in ihrem Stadtgarten plant, um die Ela-Schäden zu beheben, das wollen die Zuständigen mit Bürgern diskutieren. Die sind am kommenden Samstag zu einem Parkspaziergang eingeladen. Treff ist 11 Uhr, Cafeteria im Aalto.

Da der Stadtgarten ein attraktives Umfeld der Kultureinrichtungen und Unternehmen ist, sollen nach der Wiederherstellung der Sicherheit und dem Abschluss der Aufräumarbeiten nun neue Bäume gepflanzt werden, kündigt die Stadt an.

Bei der Weiterentwicklung des Parks werde vor allem auf die zukunftsorientierte Gestaltung der Flächen geachtet. Diese Grünanlage besitze nicht nur einen hohen Erholungswert, sondern produziere auch in den sich zukünftig häufenden Hitzeperioden kühle Luft für die angrenzenden Wohnquartiere. Gleichzeitig binden die Bäume Staub und produzieren Sauerstoff. Grünanlagen seien zudem von großer Bedeutung, weil sie bei Starkregen Versickerungsmöglichkeiten bieten.

Das Landschaftsarchitektur-Büro Förder aus Essen hat nun eine erste Planung erarbeitet, die diese klimatischen Anforderungen und die Erwartungen an die Erholungs- und Freizeitfunktionen berücksichtigt.

Die Leitidee für die Zukunft des Stadtgartens soll dem Gedanken entsprechen, die Weitläufigkeit des Parks intensiver hervorzuheben. Auch das Erlebnis einer „grünen Insel“ könnte bei den anstehenden Veränderungen weiter verfolgt werden. Die Eingangsbereiche wären möglicherweise offener zu gestalten, um zum Parkbesuch zu motivieren.