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Neue Hoffnung für Hertie-Häuser

10.12.2009 | 18:14 Uhr
Neue Hoffnung für Hertie-Häuser

Essen. Neue Hoffnung für die vier ehemaligen Essener Hertie-Häuser in Rüttenscheid, Steele, Altenessen und Borbeck: Schon im Januar will der vom jetzigen britischen Eigentümer Dawnay Day beauftragte Immobilienmakler BNP Paribas Real Estate erste Verkäufe an Investoren verkünden.

„Im Vergleich zu einigen anderen früheren Hertie-Häusern im Ruhrgebiet sieht es für die vier Essener Filialen recht gut aus. Dafür gibt es mehrere Interessenten“, sagte Christoph Meyer, Mitglied der BNP-Geschäftsführung in Berlin, der derzeit noch über 50 Hertie-Häuser in ganz Deutschland verkaufen muss.

Noch hüllt sich der Exklusiv-Hertie-Vermarkter in Schweigen, wer in die für die Stadtteile wichtigen zentralen Essener Hertie-Häuser ziehen möchte, weil die Verträge noch nicht in trockenen Tüchern sind. In der Branche gilt allerdings als wahrscheinlich, dass die Hertie-Immobilien in Rüttenscheid und in Borbeck zu den ersten verkaufbaren Häusern zählen.

Als Hauptinteressenten werden vor allem für Borbeck die Kölner Lebensmittelkette Rewe und die stark expandierende Tochter „Kaufland“ des Lidl-Eigentümers Schwarz genannt. In Altenessen feilschen derweil die Einkaufszentrumsbetreiber ECE („Limbecker Platz“) um den Kaufpreis des neben ihrem „Allee-Center“ gelegenen Hertie-Gebäudes. In Steele sind die Eigentumsverhältnisse durch Erbpachtverträge kompliziert; Meyer hält dieses Problem gleichwohl in absehbarer Zeit für lösbar.

„Kaufland“-Läden sind ähnlich wie die Metro-„Real“-Geschäfte mit einer discounter-haften Angebotsmischung aus Lebensmittel, Textilien und Sachgütern bestückt. „Kaufland“ hat in diesem Jahr bereits Hertie-Immobilien in Duisburg, Dortmund-Aplerbeck und Hamburg erworben.

Wegen der publikumsträchtigen Lage zeigen sich Projektentwickler nach Darstellung von BNP Paribas anfangs vor allem am Hertie-Haus in Rüttenscheid interessiert. Doch die Euphorie ebbt oft ab. „Im Gebäude haben wir Mischnutzer, neben den Ladenflächen sind dort auch Büros, Praxen und Wohnungen – das ist schwieriger zu vermarkten als ein Quader, der flexibel teilbar und nutzbar ist“, sagt Meyer.

Mittlerweile haben die Briten für die Übergangszeit der Käufersuche und Vertragsverhandlungen für alle Häuser Zwischennutzungen erlaubt. So hat in Rüttenscheid die italienische Modemarke „Benetton“ einen „Fabrikverkauf“ eingerichtet.

Peter Szymaniak

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Kommentare
29.07.2010
09:26
Neue Hoffnung für Hertie-Häuser
von angelhairpilot | #3

Typisch WAZ.

Schlecht recherchiert. Und noch nicht ´mal im eigenen Konzern überprüft. Kölb Kruse ist schon vor Wochen als Interessent genannt und eine Änderung des B-Plan ist schon öffentlich ausgelgt worden.

Was soll mann bei Herrn Stenglein als Lokalchef aber auch anderes erwarten?!

29.07.2010
08:37
Neue Hoffnung für Hertie-Häuser
von Tom Verhagen | #2

WAZ vom 12.01.2010, Michael Brandhoff

BNP Paribas Real Estate hat nun 18 der ursprünglich 64 Hertie-Liegenschaften verkauft. Sechs Objekte gingen an Kaufland, als letzte die Häuser in Hattingen und Essen-Borbeck.

Das klingt ja jetzt so, als sei das noch nicht geschehen. Welcher Artikel stimmt nun?

So hat in Rüttenscheid die italienische Modemarke „Benetton“ einen „Fabrikverkauf“ eingerichtet. Der Fabrikverkauf ist schon einige Monate nicht mehr dort, stattdessen ist dort momentan die Insolvenzhalle.com.

Schlecht recherchiert oder alter Artikel?

10.12.2009
23:05
Neue Hoffnung für Hertie-Häuser
von Tante Trudi | #1

Und sonst...?

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