Neue Händler für Freisenbrucher Markt gesucht

Freisenbruch..  Seine Premiere feierte der Wochenmarkt auf dem Freigelände von „Hafke`s Schwan“ an der Bochumer Landstraße bereits am 15. Oktober vergangenen Jahres. Seitdem bieten Händler dort an jedem Mittwoch in der Zeit von 16 bis 20 Uhr ihre Waren an. Mittlerweile hat sich der kleine Markt nicht nur bei den Freisenbruchern zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt. Doch aktuell hat Organisator Rainer Hafke mit leichten Problemen zu kämpfen: „Zwei der Händler sind abgesprungen. Wir brauchen dringend Ersatz“, erklärt der Gastwirt.

Die Absagen sind Rainer Hafke auf den Magen geschlagen. Immerhin finden sich seit dem Start regelmäßig zwischen 250 und 300 Marktbesucher ein, „wobei die Stammkunden oft schon eine halbe Stunde vor der Eröffnung in langen Schlangen stehen und auf die Anbieter warten“.

An fehlender Publikumsresonanz kann es also nicht liegen. Warum die Beschicker Hafke dennoch einen Korb gaben, darüber kann der Kneipier nur Vermutungen anstellen: „Es hat wahrscheinlich mit unseren Öffnungszeiten zu tun.“ Um den Händlern, die in aller Regel die ganze Woche lang auf den Märkten im Umfeld unterwegs sind, überhaupt die Chance zu bieten, auf dem Freisenbrucher Markt zu verkaufen, wich Hafke ganz bewusst in die Abendstunden aus. „Doch ein so langer Arbeitstag ist eben nicht jedermanns Sache.“

Dennoch gehören beispielsweise der „Stullenmann“ mit seiner großen Auswahl an Brot, aber auch Susannes Vitamin-Körbchen mit Obst, Gemüse, Kartoffeln und Eiern fest zum Angebot des Freisenbrucher Marktes. Auch die Edelfischräucherei Tönis ist alle 14 Tage vertreten, bietet frisch geräucherte Forellen und Aal an. „Was wir dringend brauchen, sind Händler für Käse, Geflügel, Wurst und Fleisch.“ Und auch für die nahe Bepflanzung der Balkone und Terrassen wäre ein Anbieter durchaus gefragt.

Neben dem vergleichsweise guten Besuch, spricht für den kleinen Freisenbrucher Markt auch die Tatsache, dass gerade jetzt, im Frühjahr und Sommer, viele Besucher länger vor Ort verweilen – und so auch häufiger die Gelegenheit nutzen, um auf dem Markt einkaufen zu gehen. „Die Gäste sitzen hier bei einem kühlen Schluck und bummeln danach wieder über den Markt“, freut sich Hafke. „Das gibt es nur hier.“