Neue Bleibe auf Econova

Das Brandschutzunternehmen Minimax GmbH & Co. KG bleibt Essen treu und wird schon bald seine Niederlassung ins Gewerbegebiet Econova an den Stadthafen verlegen. Vor wenigen Tagen feierte das Unternehmen, dessen Hauptsitz im schleswig-holsteinischen Bad Oldesloe liegt, zusammen mit seinen Projektpartnern Richtfest in der Econova-Allee 29.

Wie die Essener Wirtschaftsförderung mitteilte, trug sich Minimax auf der Suche nach einem neuen Standort zwischenzeitlich auch mit dem Gedanken, seine Niederlassung nach Oberhausen zu verlegen. Minimax beschäftigt in Essen rund 75 Mitarbeiter und sitzt derzeit in der Germaniastraße 28 im Stadtteil Bochold. Die Größe und die Ausstattung der Räume dort entsprechen aber nicht mehr den Bedürfnissen des Unternehmens, heißt es.

Platz auf Econova wird knapp

Minimax wird das rund 4000 Quadratmeter große Gebäude auf Econova anmieten. Investor und Eigentümer der Immobilie ist die WJM Witra. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund sechs Millionen Euro. Im September dieses Jahres sollen die Bauarbeiten auf dem rund 6100 Quadratmeter großen Grundstück abgeschlossen sein.

Auf Econova haben bereits mehrere namhafte Unternehmen ihren Sitz. Unter anderem produzieren die Aluhütte Trimet und der Kranbauer Teichmann auf dem Gelände.

Jüngst baute zudem DHL dort eine neue Zustellbasis, der Autoteile-Großhändler Hengstenberg verlegte vor einiger Zeit seinen Sitz in das Gewerbegebiet und der Oberflächenveredler Anke wird demnächst ebenfalls sein neues Werk dort errichten.

Allerdings wird der Platz auf Econova langsam knapp. Von den rund 119 Hektar gewerblich nutzbaren Flächen stehen heute noch etwa neun Hektar Nettogewerbeflächen zur Verfügung, so die Wirtschaftsförderung.