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Narren aus Essen küren nach Rosenmontagszug die besten Wagen und Sprecher

08.03.2011 | 18:24 Uhr
Narren aus Essen küren nach Rosenmontagszug die besten Wagen und Sprecher
Den schönsten Motivwagen beim Essener Rosenmontagszug schickte die Karnevalsgesellschaft Hahnekopp ins jecke Rennen. Foto: Ulrich von Born

Essen.   Im Rathaus wurden an Veilchendienstag die besten Wagen und Streckensprecher des Essener Rosenmontagszugs gekürt. Die Abstimmung ergab: Essens älteste Karnevalsgesellschaft Hahnekopp aus Frohnhausen hatte den schönsten Motivwagen im ganzen Zug.

Liebevoll hatten sie die Eierei der Politiker getreu des diesjährigen Sessi­onsmottos „Politiker eiern, Narren feiern“ auf ihrem Motivwagen am Rosenmontag eingefangen: Jelinek am Boden, Fliß und Kraft im Aufstieg, OB Paß auf der Spitze des närrischen Er­folgs und Britz kurz vor dem jecken Fall. Mit den ehemaligen Ministerpräsidenten Rüttgers, Simonis und Koch hatte Essens älteste Karnevalsgesellschaft Hahnekopp aus Frohnhausen ebenfalls keine Gnade. Sie gingen entzwei. Ihr Mo­tivwagen war der Schönste im ganzen Zug, so lautete das eindeutige Er­­gebnis einer Ab­stimmung un­ter verdienten Narren und Eh­rengästen auf der Tribüne.

Noch einmal jeck waren die Narren bei der Verleihung der Wanderpokale für den schönsten Motivwagen, den schönsten Gesellschaftswagen und den besten Streckensprecher im Rathaus. Foto: Uwe Möller

Für ihre närrischen Leistungen im Wagenbau kassierte die KG Hahnekopp den Wanderpokal. Traditionell wird er am Veilchendienstag vom Festkomitee Essener Karneval (FEK) im Rathaus überreicht. Außerdem wurde der schönste Gesellschaftswagen gekürt. Er führte den Zug mit der Wagennummer eins an und gehört der Karnevalsgesellschaft Fi­delitas aus Kray. Mit an Bord waren unter anderem Oberbürgermeister Reinhard Paß und FEK-Vorsitzender Pe­ter Sander. Zusammen mit Sa­bine Sander (FEK) und Zugleiter Wolfgang Brinkmann überreichte er den Wanderpokal an die Fidelitas-Delegation.

Der Rü-Rosenmontagszug 2011

Obwohl sich Dieter Felser, bekannt als „Konfetti-Dieter“ vom „Ei­gelstein“ auf der Rüttenscheider Straße Chancen auf den Titel „bester Streckensprecher“ ausmalte – siegreich war er am Ende nicht. Die Trophäe holte Rüdiger Weinrich, der kurzfristig für einen kranken Sprecher eingesprungen war. Weinrich arbeitet als DJ und war erst das zweite Mal als Streckensprecher dabei. Rumgeeiert habe er auf seiner Bühne nicht, heißt es beim FEK.

Pascal Hesse

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