Nach Smog: Giftstoffe im Regen extrem hoch

Aus der WAZ vom 22. Januar 1985:.  Der spektakuläre Smog-Alarm und seine Folgen beherrscht noch immer die Lokalseiten. „Giftstoffe im Regem extrem hoch“, lautet die Schlagzeile des Aufmachers. Die Fakten: Die Landesanstalt für Ökologie hat den ersten Niederschlag nach den Smog-Tagen untersucht und dabei „erschreckende Schadstoffkonzentrationen bei Chlorid, Fluorid, Nitrat und Sulfat festgestellt“. Werte, die über dem Zehnfachen des Jahresdurchschnitts liegen. Kleiner Trost: Ein kräftiger Regen werde die Schwefeldioxid haltige Luft über der Stadt wieder reinigen. Verärgert reagieren unterdessen die Ärzte darüber, dass auch sie bei Smog-Alarmstufe II eine Sondergenehmigung für Autofahrer benötigt hätten. Allmählich normalisiert sich das Leben. Alle zwölf Hallenbäder, die wegen des Smog-Alarms drei Tage lang geschlossen waren, sind ab sofort wieder für das Publikum geöffnet.