Nach Rückschlägen nun Silberstreif am Horizont

28. Dezember 1974: Oberbürgermeister Horst Katzor und Oberstadtdirektor Ernst Finkemeyer ziehen Bilanz des zu Ende gehenden Jahres. Als sichtbaren Fortschritt stellen sie die Fertigstellung der U-Bahn-Baustelle im Bereich des Hauptbahnhofs heraus, die die Umgebung stark belastet habe. Im Schulbau sei die Gesamtschule Bockmühle zügig vorangekommen. Die Fertigstellung des Gymnasiums Wolfskuhle und die bevorstehende Vollendung der Realschule und Hauptschule in der Nachbarschaft werden ebenfalls positiv erwähnt. Genauso das Programm „Grüne 14“, dessen Umsetzung weiter an vorderster Stelle stehe. Dabei ging es um die Begrünung von 14 Flächen im Norden der Stadt. „Grün verbessert die Stadtlandschaft. Grün bedeutet steigenden Wohnwert und folglich auch Lohnwert“, so das Motto. Nicht voran ging es dagegen 1974 beim Bau des geplanten Hollecenters, wo noch auf „belebende Impulse“ gewartet werden müsse sowie des Kongresszentrums am Saalbau. Beim Ausblick 1975 waren Katzor und Finkemeyer zuversichtlich: Nach den Auswirkungen der Ölkrise erscheinen jetzt wieder mehr Silberstreifen am Horizont, hieß es.