Nach Facebook-Wutrede - Sigmar Gabriel empfängt Serge Menga

Nur 3:27 Minuten dauert das Facebook-Video von Serge Nathan Dash Menga. Mittlerweile wurde es fünf Millionen Mal abgespielt, und Menga ist deutschlandweit bekannt. Nun hat SPD-Chef Sigmar Gabriel nach Berlin eingeladen.
Nur 3:27 Minuten dauert das Facebook-Video von Serge Nathan Dash Menga. Mittlerweile wurde es fünf Millionen Mal abgespielt, und Menga ist deutschlandweit bekannt. Nun hat SPD-Chef Sigmar Gabriel nach Berlin eingeladen.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Sigmar Gabriel, Vizekanzler und SPD-Chef, hat den durch seine Wutrede bei Facebook bundesweit bekannt gewordenen Essener Serge Menga eingeladen.

Essen..  Von Essen in die Hauptstadt: Nach dem Empfang bei Oberbürgermeister Thomas Kufen im Rathausgeht es für Serge Nathan Dash Menga (38) jetzt zum Vizekanzler. Sigmar Gabriel, Bundeswirtschaftsminister und SPD-Vorsitzender, hat den durch seine Wutrede bei Facebookbundesweit bekannt gewordenen Essener zu einem Gespräch nach Berlin eingeladen.

„Herr Gabriel rief mich letzten Freitag auf meinem Handy an, er möchte mich gerne persönlich kennenlernen“, berichtet Serge Menga. Seine Wutrede ist im sozialen Netzwerk inzwischen mehr als fünf Millionen Mal aufgerufen worden. Darin fordert er kriminell gewordene Zuwanderer ungeschminkt und sehr authentisch auf, in ihre Heimat zurückzukehren.

Zugleich wirbt Serge Menga, ein gebürtiger Kongolese, der seit 1987 in Deutschland lebt, für seine neue Heimat, weil sie Wohlstand, Sicherheit und Freiheit garantiere. Die neu gegründete Facebook-Seite „Serge Menga – für ein besseres Miteinander“ ist ein Plädoyer für eine Gesellschaft ohne Hass.

Die selbe Botschaft wie im Video wolle er auch an den Vizekanzler weitergeben. „Die Bevölkerung wünscht sich in der Flüchtlingsdiskussion schnelle Lösungen und nicht erst morgen.“ Notwendig sei nicht nur eine rasche Abschiebung krimineller Flüchtlinge, sondern auch mehr Polizeipräsenz.

Um dem Spitzenpolitiker vor Augen zu führen, wie die Menschen im Land denken und fühlen, wird ihm der Essener eine Mappe mit E-Mails überreichen, die er in den letzten beiden Wochen erhalten hat. Begleitet wird Serge Menga von Professor Stefan Heinemann, dem Pro-Rektor der FOM-Hochschule, und seinem Freund Dane Kuti.