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Ermittlungen

Mysteriöser Todesfall - 22-Jähriger auf Straße in Essener Innenstadt gefunden

17.03.2013 | 15:53 Uhr
Mysteriöser Todesfall - 22-Jähriger auf Straße in Essener Innenstadt gefunden
Ein 22-jähriger Mann ist auf der Schützenbahn in Essen schwerverletzt aufgefunden worden. Später starb er im Krankenhaus. Die Polizei ermittelt.Foto: Stefan Witte

Essen.  Ein Todesfall stellt die Polizei Essen vor ein Rätsel: Sonntagmorgen gegen 11 Uhr wurden die Beamten in die Innenstadt gerufen, weil ein schwerverletzter Mann mit starken Kopfverletzungen auf dem Gehweg lag. Wenig später starb der 22-Jährige im Krankenhaus. Die Polizei ermittelt.

Eine schlimme Entdeckung hat ein Passant am Sonntagmorgen in der Essener Innenstadt gemacht: Ein junger Mann lag mit schweren Kopfverletzungen auf dem Gehweg auf der Schützenbahn in Höhe der Hausnummer 31. Der Zeuge alarmierte umgehend Polizei und Rettungskräfte, die den Schwerverletzten nach einer ersten Notversorgung ins Krankenhaus brachten. Doch es war schon zu spät: Der Mann starb wenig später.

Laut Polizei handelt es sich um einen 22-Jährigen. Seinen Wohnort können die Beamten am Sonntagnachmittag noch nicht nennen: Bevor weitere Informationen zur Identität des Toten an die Öffentlichkeit gelangen, müssen die Angehörigen benachrichtigt werden.

Verkehrsunfall ausgeschlossen

Von ihnen erhofft sich die Polizei auch weitere Erkenntnisse. Denn bisher stellt der Todesfall die Beamten vor ein Rätsel: Was genau passiert ist, woher die schweren Kopfverletzungen stammen, von wo der Mann kam oder wohin er wollte - alles unklar. "Wir wissen noch nicht, was passiert ist", sagt Polizeisprecher Peter Elke auf Nachfrage. Bisher könne nur ein Verkehrsunfall weitestgehend ausgeschlossen werden. "Sturz, Überfall, Suizid, Kapitaldelikt  - bisher ist alles möglich", so Elke. "Es ist noch sehr undurchsichtig."

Die Polizei sperrte die Schützenbahn in Fahrtrichtung Gerlingstraße für die Zeit der Spurensicherung ab. Nun gelte es, diese Spuren genau auszuwerten, heißt es aus der Pressestelle: "Wir stecken mitten in den Ermittlungen." Zeugen werden daher dringend gebeten, sich unter Telefon 0201/829-0 zu melden.

Sophia Schauerte



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