Müllhaufen türmen sich am Straßenrand in der Essener City

Auch an der Kurfürstenstraße häufte sich der Müll.
Auch an der Kurfürstenstraße häufte sich der Müll.
Foto: Thorsten Schabelon
Was wir bereits wissen
Wenn Essener ihre eigene Stadt verschandeln und Müllhaufen aus Kühlschrank, Holzregalen, Matratze sich am Straßenrand türmen. Zwei Beispiele aus der Innenstadt.

Essen.. Das Oster-Wochenende nutzten zahlreiche Essener trotz des wechselhaftens Wetters für einen Spaziergang durch ihre Stadt. Was sie an einigen Ecken zu sehen bekamen, ließ sie nicht mehr an „Frohe Ostern“ oder „Schöne Feiertage“ denken. Sondern am gesunden Menschenverstand ihrer Mitbürger zweifeln. Denn einige verschandeln die Stadt.

Wenn bei den Themen Müll und Unordnung der Essener Süden gerne kopfschüttelnd auf den Norden zeigt, können in diesem Fall beide auf die Stadtmitte schauen – genauer gesagt ins Südostviertel. Ekel-Beispiel Nummer eins fand sich unübersehbar an der Markgrafenstraße: Nahe der A40-Auffahrt wird nicht nur Kleinmüll aus dem Autofenster geworfen. Vor einem Wohnhaus türmt sich ein Müllhaufen aus Kühlschrank, Holzregalen, Matratze und allem sonst auf, was man für einen Haushalt braucht. Wer an dieser Stelle Essen verlässt, behält ein hässlichen Bild in Erinnerung.

Ekel-Beispiel Nummer zwei grüßte am Osterwochenende an der Kurfürstenstraße: Wo Papiercontainer längst voll waren, stellten Bürger haufenweise Kartons hinzu. Der Regen erledigte den Rest. Ein unappetitlicher Anblick mitten in der Stadt.