Monolog ohne Worte in der Heldenbar

Die Reihe „Freischuss“ am Schauspiel Essen ist immer für eine Überraschung gut. Nach szenischen Lesungen und kleinen Inszenierungen in den vergangenen Jahren gibt’s am Freitag, 30. Januar, ab 20 Uhr in der Heldenbar des Grillo-Theaters nun erstmals einen ertanzten Monolog: In „nicht brennen” erzählen die Schauspielerin Silvia Weiskopf und die Choreographin Jelena Ivanovic – ausgehend von Sarah Kuttners Roman „Wachstumsschmerz – eine Geschichte, in der das Wort nicht mehr die erste Geige spielt. “Denn manchmal erzählt uns unser Körper etwas, was wir nicht in Worte fassen können”, erläutert Ivanovic. „Es ist, als wenn er mit uns reden möchte, aber wir ignorieren ihn, weil wir keine Sprache haben für das, was er uns sagen will.”

Bei „nicht brennen” arbeitet die Choreographin, die seit acht Jahren gemeinsam mit Sabina Stücker auch das Festival „638 Kilo Tanz” u. a. in der Casa des Schauspiel Essen präsentiert, zum ersten Mal mit dem Grillo-Ensemblemitglied Silvia Weiskopf zusammen.