Möge die Nacht mit mir sein . . .

H

ysterie oder Hype? Ausnahmezustand oder Straßenfeger? Was auch immer. In unregelmäßigen Abständen gibt es immer wieder mal gewisse Ereignisse oder Begebenheiten, die gewisse Menschen schon im Vorfeld um den Schlaf und fast sogar auch um den Verstand bringen. Ein Beatles-Konzert, die Mondlandung natürlich, ein Kampf von Muhammad Ali, die letzte Folge von „Dallas“ die Hochzeiten von Lady Di – oder auch Eintrittskarten.

Für das einmalige Konzert der legendären Rockband Led Zeppelin 2007 in London soll es einst mehr als 20 Millionen Kartenanfragen gegeben haben – am Ende wurden die 20 000 Plätze verlost. Für neue Handy-Varianten stehen Menschen Tage und Nächte lang in der Schlange, und als ein Discounter mal eine preiswerte Variante eines edlen Küchengeräts anbot, soll’s hier und da sogar handfeste Auseinandersetzungen um die wenigen Exemplare gegeben haben.

Zuletzt war’s der Krieg der Sterne. Schon Wochen vorher hörte man kaum etwas anderes, Kinder und Erwachsene drehten gleichermaßen am Rad, kauften und sammelten und ließen sich Premierenkarten im Kino reservieren, als würde der Film nur einmal gezeigt.

Ich für meinen Teil konnte trotz Star Wars gut schlafen und kann das immer noch, weil ich stets vorm Einschlafen hoffe: Möge die Nacht mit mir sein . . .