Michael Brand bereitet Trinkwasser im Himalaya auf

Stoppenberg..  „Der aus Stoppenberg stammende Techniker Michael Brand hat sich wieder einmal bei uns gemeldet. Ihm geht es sehr gut“, sagt Christian Kuhlmann, Sprecher des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Essen. Die BHCU, das Behandlungszentrum im Erdbebengebiet des Himalaya, läuft jetzt noch im erweiterten Normalbetrieb. „Derzeit beträgt die Auslastung 140 Prozent. Am Tag werden ca. 70 Patienten behandelt. Das sind 20 mehr als eine BHCU eigentlich täglich leisten sollte“, berichtet Brand.

Die Techniker hätten dagegen eine nicht ganz so spannende Tagesarbeit. So bereitet Michael Brand täglich etwa 5000 Liter Wasser aus einem naheliegenden Gebirgsfluss zu Trinkwasser auf. Hinzu kommt noch die eine oder andere Reparatur diverser Ausrüstungsteile. Jeden zweiten Tag ist er auch als Koch für das Lager tätig. Hierbei gebe es nichts Außergewöhnliches – vor allem sättigende Hausmannskost wie Nudeln mit frischer Tomatensauce sei gefragt. Das Team der Techniker werde jetzt immer mehr reduziert, da die Aufgaben nach erfolgter Einrichtung des Lagers übersichtlicher würden. Wann Michael Brand wieder nach Essen kommen wird, ist auf den Tag noch nicht ganz klar.