Metall in Zimbo-Mortadella - Hersteller startet Rückruf

Wolfgang Röers Fund in einer Packung Supermarkt-Wurst hat erhebliche Konsequenzen für den internationalen Fleischkonzern Bell. Deutschlandweit werden jetzt mehrere Sorten Supermarkt-Wurst zurückgerufen.
Wolfgang Röers Fund in einer Packung Supermarkt-Wurst hat erhebliche Konsequenzen für den internationalen Fleischkonzern Bell. Deutschlandweit werden jetzt mehrere Sorten Supermarkt-Wurst zurückgerufen.
Foto: Alexandra Roth/ FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Ein Essener fand ein acht Millimeter großes Alu-Teil in einer Scheibe Wurst. Laut Unternehmen könnte eine defekte Verpackungsmaschine schuld sein.

Essen.. Nach dem Bericht über Wolfgang Röer aus Essen-Schönebeck, der in einer Mortadella-Packung ein Stück Metall gefunden hatte, startet der Wurst-Konzern Bell jetzt eine bundesweit angelegte Rückruf-Aktion.

Offiziell zurückgerufen werden 200-Gramm-Packungen der Marke Zimbo mit den Sorten Schinkenwurst, Bierschinken, Jagdwurst, Bierwurst, Paprika-Lyoner, Rotwurst sowie Mortadella mit Pistazien. Betroffen sind die Packungen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten vom 13. Januar bis einschließlich 6. Februar 2015. „Diese Zimbo-Markenprodukte wurden national bei verschiedenen Handelsunternehmen angeboten“, teilt die Firma Bell mit, zu der auch Zimbo gehört.

Lebensmittel Wie berichtet, hatte Wolfgang Röer in der vergangenen Woche ein etwa acht Millimeter langes Metallstück in einer Wurstscheibe entdeckt. Der Fremdkörper stammt wohl aus einer Verpackungsmaschine. Dort wurde nach Angaben von Bell ein Defekt entdeckt. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass „sich in einzelnen Fällen in den betroffenen Verpackungen kleine Teile aus Aluminium befinden.“ Die Störung sei mittlerweile behoben worden.

Betroffene Kunden werden gebten, die Wurst sicherheitshalber zu entsorgen und die leeren Packungen zu Bell zu schicken. Der Kaufpreis werde erstattet: Bell Deutschland, Qualitätssicherung, Osterschepser Straße 40, 26188 Edewecht, 04405 922 180. (-MarS)