Mehr-Generationenhaus - Welche Fassade ist am schönsten?
06.05.2011 | 15:50 Uhr 2011-05-06T15:50:00+0200
Essen. An der Viehofer Straße entsteht das „Generationen-Kult-Haus“ für junge und alte Leute. Offen ist, wie die Fassade aussehen soll. Die Macher sind an allen Meinungen interessiert. Unperfekthaus-Chef Reinhard Wesemann lädt zur öffentlichen Diskussion.
Ab Sommer 2011 kann an der Viehofer Straße eine neue Form des gemeinsamen Wohnens und Arbeitens ausprobiert werden: Dann will Reinhard Wiesemann, Gründer und Betreiber des „Unperfekthauses“ an der Friedrich-Ebert-Straße, sein „Generationen-Kult“-Haus eröffnen. Dafür sucht Wiesemann „90 überzeugte Individualisten“. Die Zahl der Interessenten ist bereits um ein Vielfaches höher, heißt es.
Für Individualisten
Angesprochen sind Interessierte jeden Alters – im ehemaligen „Grüne’s Leihhaus“ an der Viehofer Straße laufen längst die Bauarbeiten. Es entstehen rund 20 Apartments und 15 WG-Zimmer, die an ältere und jüngere Menschen vermietet werden sollen. Außerdem entstehen mietbare Arbeitsplätze und ein gemeinsames Ladenlokal im Erdgeschoss. Ein zentraler Gedanke des neuen Projektes ist das „Co-Working“: Wiesemann hat vor allem jene Senioren im Auge, die auch noch arbeiten wollen, sich nicht nur mit ehrenamtlichem Engagement zufriedengeben wollen. Arbeit, davon ist Wiesemann überzeugt, entsteht dort, wo Menschen zusammenkommen.
Doch zunächst hat Wiesemann, unterstützt von der Essener Wirtschaftsförderung, eine öffentliche Diskussion über die äußere Gestaltung des künftigen „Generationen-Kult“-Hauses angestoßen: Wie soll die Fassade aussehen? Knapp 50 Kreative haben rund 100 Entwürfe eingereicht. Wiesemann zeigt sie auf einer Seite im Internet (unperfekthaus.de/geku-fassade). Dort können Interessierte abstimmen.
„Letztlich muss ich als Hausbesitzer natürlich entscheiden“, gibt Wiesemann auf seiner Homepage zu bedenken, „aber wie immer lasse ich mich sehr weitgehend beeinflussen.“ Abgesehen von allen Gestaltungs-Ideen: Wiesemann plant, das Gebäude erheblich zu begrünen — ein Dachgarten mit Glashaus soll entstehen.

18:46
Wolf und Konsorten verarschen die Stadt und keiner merkts!
Auf den ersten Blick waren denke ich alle Entwürfe schlecht, nicht einer der Vorschläge geht auf die Architektur des Gebäudes ein. Graues Gebäude= Böse!
20:25
Bild 7 find ich am besten.
Herr Wolf ist kein Investor - er wagt nichts. Er kann sein Grundstück bei der Stadt umtauschen und für einen Großteil der Fläche, will er einen Mietvertrag von der Stadt, die ihm saftige Einnahmen garantieren soll.
19:15
Sehr gut! Mehr davon in der Nordcity! Mit dem angrenzenden Univiertel, dem dortigen Park, dem Gastronomieangebot kann wirklich was aus der Ecke werden!! Wenn jetzt noch Investor Wolf an der Kreuzeskirche loslegt, bin ich überzeugt davon, dass sich hier nach und nach ein Szeneviertel und eine gefragte Wohnlage etablieren kann..
Wäre ich kein armer Student würde ich jetzt zuschlagen und mir dort eine Immobilien sichern :)