Matinee zu „Alles ist erleuchtet“

Bereits vor über 70 Jahren war die Ukraine Schauplatz eines blutigen Krieges. Damals war das Land von deutschen Truppen besetzt, Mord und Totschlag an der Tagesordnung. Die Auswirkungen auf Familien und individuelle Biografien, hat der jüdisch-amerikanische Autor Jonathan Safran Foer in seinem Debütroman „Alles ist erleuchtet“ (2002) beschrieben der am 19. April in der Theaterfassung Premiere in der Casa des Schauspiel Essen hat.

Über das Stück, den Autor und die Inszenierung informieren Regisseur Thomas Ladwig und Dramaturgin Jana Zipse bei einer Matinee am Sonntag, 29. März, ab 11.15 Uhr im Café Central im Grillo-Theater Die Schauspieler Janina Sachau, Nico Link und Rezo Tschchikwischwili berichten außerdem von den Proben. Der Eintritt ist frei.

Mit „Alles ist erleuchtet“ begibt sich Foers fiktives Alter Ego auf die Spur seiner im Holocaust verfolgten Vorfahren. Mithilfe seiner beiden Reisegefährten gelingt es ihm, die eigene Familiengeschichte, aber auch die seiner Begleiter weiterzuschreiben: Es sind Geschichten von Liebe und Verrat, in denen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verschmelzen.