Malteser kümmern sich um Betrunkene

Das Jugendamt hilft am Rosenmontag bei der Betreuung Betrunkener in der Sammelstelle des Malteser Hilfsdienstes an der Maxstraße 20.

Obwohl die Zahl der Jugendlichen, die während der Rosenmontagszüge im Vollrausch aufgefunden wurden, zuletzt rückläufig gewesen sei, könne von Entwarnung keine Rede sein: Denn Jugendlichen, die Alkohol konsumieren, scheinen immer jünger zu werden.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die in die Sammelstelle eingeliefert werden, finden hier eine medizinische Erstversorgung. Neben den Helfern der Maltheser ist eine Mitarbeiterin der Sozialen Dienste des Jugendamtes dort, um pädagogische Betreuung Jugendlicher zu leisten.

Angst vor juristischen Konsequenzen brauche kein Jugendlicher zu haben. Sie sollten sich darum in Notfällen ohne Scheu an Ordnungskräfte oder Sanitätsdienst wenden. Auf Prävention setzen auch Polizei und Ordnungsamt, die mit in Teams vor und während des Rosenmontagszuges auf Gruppen Jugendlicher zuzugehen, bei denen eine „gewisse Gefährdung“ erkennbar ist.

Damit Eltern im Notfall rasch benachrichtigt werden können, sollten sie ihren Sprösslingen zum Besuch von Großveranstaltungen stets Adresse und Handynummer mitgeben.