Linke fordert Transparenz von der RGE

Die Ratsfraktion Die Linke verlangt von der städtischen Tochter RGE mehr Transparenz. Fraglich sei, auf welcher Grundlage RGE für European Homecare (EHC) tätig war, wenn es keine Verträge zwischen beiden gegeben haben soll. Außerdem sei unklar, wie die RGE ihre Kosten kalkuliert habe. Wie die NRZ berichtete, hatte das Rechnungsprüfungsamt bemängelt, dass die RGE zu teuer sei. „Wieso kann die Stölting Group ihre Dienstleistung um rund 70.000 Euro im Monat günstiger anbieten als die RGE?“, fragt die Fraktionsvorsitzende Gabriele Giesecke. „Der Lohnunterschied von rund zwei Euro die Stunde für 60 Mitarbeiter kann es bei Weitem nicht alleine sein.“ Stölting setze für den Sicherheitsdienst einfache Wachleute ein, die für eine Sachkundeprüfung zwar einen kurzen Lehrgang aber keine Ausbildung durchliefen. Ihr Stundenlohn betrage 9,35 Euro. Die Fachkräfte der RGE absolvierten eine dreijährige Ausbildung. Ihr Stundenlohn liege üblicherweise bei über 15 Euro, aber selbst die städtische RGE soll nach Informationen der Linken nur Löhne von 11 Euro bezahlen. Das Acht-Punkte-Programm der Landesregierung für die Unterbringung für Flüchtlinge schreibe ausdrücklich die tarifliche Bezahlung vor.