Libanesische Bande soll Ausländer eingeschleust haben
08.12.2009 | 15:45 Uhr 2009-12-08T15:45:00+0100Essen/Gladbeck/Oberhausen. Beamte der Bundespolizei haben am Dienstagmorgen Wohnungen in Essen, Gladbeck und Oberhausen durchsucht. Eine libanesische Schleuserbande steht in dringendem Tatverdacht, in 24 Fällen mit falschen Pässen Ausländer eingeschleust zu haben.
In einer Überraschungsaktion haben in den Morgenstunden des Dienstags, 8. Dezember, Beamte der Bundespolizei zeitgleich sieben Wohnungen in Essen, Gladbeck und Oberhausen durchsucht. Bereits seit Monaten recherchierten Ermittler der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Köln im Auftrag der Staatsanwaltschaft Essen im "EV Libanon" gegen eine libanesische Schleuserbande im Großraum Rhein-Ruhr, wegen des Verdachts der gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusung von Ausländern. Nun klickten die Handschellen für die beiden 42- und 52-jährigen Drahtzieher der Bande.
52 Schleusungen
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand wurden bisher in 24 Fällen insgesamt 52 Schleusungen von libanesischen, syrischen und palästinensischen Staatsangehörigen festgestellt. Die in Essen ortsansässigen Beschuldigten, die für eine Schleusung zwischen 5000- und 6000 Euro verlangten, sind bei ihren Taten immer nach dem gleichen Modus Operandi vorgegangen:
Zuvor nach Deutschland übersandte originale Reisepässe von Schleusungswilligen wurden mit unrechtmäßigen Eintragungen so verändert, dass eine Einreise nach Europa möglich wurde. Nach erfolgter Rücksendung der Pässe gelangten die Geschleusten mit von Deutschland aus gebuchten Flügen aus Beirut nach Paris. Ab Paris erfolgte dann die individuelle Abholung durch Bekannte oder Auftraggeber für die Weiterreise nach Deutschland.
Umfangreiches Beweismaterial
Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen am Dienstag wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Vermögenswerte, die die Beschuldigten aus ihren Straftaten erlangten, wurden auf Anordnung des Essener Amtsgerichtes beschlagnahmt. Hierbei handelte es sich unter anderem um ein neuwertiges Kraftfahrzeug der gehobenen Mittelklasse.
Den Beschuldigten drohen wegen der zu ermittelnden Taten langjährige Freiheitsstrafen. Die ihnen vorgeworfenen Schleusungen sind mit Freiheitsstrafen von einem bis zu zehn Jahren (§ 97 Abs. 2 AufenthaltsG) bedroht. Die umfangreichen Ermittlungen dauern an.
15:08
Dies könnten Mitglieder der Mhallamiye-Kurden gewesen sein, die besonders in der Organisierten Kriminalität aktiv sind. Sie sind überwiegend in den achtziger Jahren als angebliche Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Libanon eingewandert. Einen interessanten, aktuellen Artikel gibt es dazu unter
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,721741,00.html
Unser Rechtsstaat hat dagegen weitestgehend kapituliert.
14:44
Das sind die Wähler von Morgen. Das Volk muss saudumm bleiben.
12:51
Wundert mich, daß die Kirche sich nicht schon wieder eingeschaltet hat, daß wir kein verständnis für diese Verbrecher aufbringen und das diese Menschen aus einen anderen Kulturkreis kommen und statt Abschiebung doch lieber ein Spendenkonto eingerichtet werden soll.
17:33
#16,da kannste mal sehen wie ahnungslos Sie sind,
da müßen Sie mal mit Türken sprechen wie gut die
auf Libanesen zusprechen sind.
15:13
Was mich stört ist diese pauschale Verurteilung - es gehört nicht viel Verstand dazu zu kapieren, daß es nicht DIE Ausländer, DIE Libanesen, DIE Türken usw. gibt. Ich habe selbst sehr gute Erfahrungen mit einer türkischen Großfamilie gemacht, die sich für einen Teil ihrer Landsleute hier schämen. Klar ist aber auch, daß die Behörden mit aller Schärfe gegen Ausländer vorgehen sollten, die hier straffällig werden und die Hürden für eine Abschiebung in solchen Fällen so gering wie möglich halten sollten!
15:02
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
15:01
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
13:56
Abschieben ist OK!!!
Aber bitte SOFORT!!!!!!
Selbst wenn die hier 10 Jahre Bau bekommen, wer bitte schön muß dafür aufkommen?????
Zu #11 kann ich nur den Kopf schütteln!
Glück Auf
12:23
@Seit wann ist die Realität ein Vorurteil?
11:40
Warum wird hier so explizid auf den Migrationshintergrund hingewiesen?
Dadurch entstehen doch Vorurteile!