Leser spielen RWE-Monopoly – und Michael Welling gewinnt

Acht WAZ-Leser durften mit RWE-Vorstand Michael Welling (hinten) sowie den Spielern Richard Weber (in Rot, hinten) und Leon Binder (vorne) das RWE-Monopoly testen (v.l.):Jürgen Voß. Nico Laskaridis, Felix Palenzuela, Brian Zabinski, Brigitte Eckert mit Tochter Darleen, Daniel Schmidt und Bernd Meier. Foto: Sebastian Konopka / FUNKE Foto Services
Acht WAZ-Leser durften mit RWE-Vorstand Michael Welling (hinten) sowie den Spielern Richard Weber (in Rot, hinten) und Leon Binder (vorne) das RWE-Monopoly testen (v.l.):Jürgen Voß. Nico Laskaridis, Felix Palenzuela, Brian Zabinski, Brigitte Eckert mit Tochter Darleen, Daniel Schmidt und Bernd Meier. Foto: Sebastian Konopka / FUNKE Foto Services
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Was wir bereits wissen
Testspiel im Stadion: Leser spielen „Rot-Weiss Essen-Monopoly“. Die „gespielte Vereinshistorie“ (ab Montag erhältlich) gibt sich augenzwinkernd.

Essen.. Die Spannung an den Tischen in der Sparkassen-Lounge im Essener Stadion ist greifbar. Es wird gewürfelt, geschachert, gebaut, vermietet und gehandelt: Melches Hütte für Ente Lippens, Overbecks Hof für „DFB Pokalsieg 1953“ – beim Testspiel des neuen RWE-Monopolys geht es hoch her. Aber es wird auch viel gelacht, denn die erste Monopoly-Edition eines Fußball-Regionalligisten ist unbrav, ein bisschen selbstironisch und auf jeden Fall, so Michael Welling, „gespielte Vereinshistorie. Deswegen habe ich bereits darüber nachgedacht, eine Runde Monopoly als Pflicht für Neuzugänge einzuführen.“

Schon zum Anpfiff der exklusiven Brettspielrunde, an der auch acht fußballbegeisterte WAZ-Leser teilnehmen, stellt RWE-Vorstand Welling augenzwinkernd klar, dass er gekommen sei, „um zu gewinnen“. Und nach knapp dreieinhalb Stunden hat er es tatsächlich, trotz der einen oder anderen unfreiwilligen Pause hinter Gittern, an seinem Tisch geschafft.

Bei Lizenzentzug drei Felder zurück

„Michael Welling hatte beim Spiel die Dollarzeichen in den Augen. Er hat uns um Grund und Boden gespielt“, sagt Felix Palenzuela. Für den 35-Jährigen vereint das Spiel die RWE-Legenden mit den schönsten und emotionalsten Momenten rund um die Hafenstraße. Es sei „ein Muss für jeden RWE-Fan“. Besonders die Ereignisfelder und -karten haben es ihm angetan: Da wird man schon mal für den Einsatz von Pyrotechnik oder einen „Platzsturm“ zur Kasse gebeten, muss für den Lizenzentzug drei Felder zurück.

Über vier Stunden lang wird an diesem Abend gezockt, der Gewinner eines jeden Tisches darf das Spiel gleich miteinpacken. „Ich habe alles gegeben“, sagt Brigitte Eckert, „aber ich bin leider nur Zweite geworden.“ Der Essenerin gefällt die komplette Aufmachung des Spiels: Die Figuren bestehen aus Ball, Tor, Pokal, Fußballschuh, Trinkbecher und Schiripfeife, es werden Tribünen und Stadien gebaut, gezahlt wird mit Dollars, die an den vier Tischen aber schnell zur „Melches-Mark“ umbenannt werden. Damit kann man sich Kult-Kneipen, Tribünen, aber auch das Dreier-Ensemble Ente (Willy Lippens), Ungeheuer (Horst Hrubesch) und Kobra (Jürgen Wegmann) kaufen. Aber warum die Hafenstraße des echten Monopoly-Spiels bei der RWE-Edition zum „DFB-Pokalsieg 1953“ umgewandelt wurde, das kann keiner so richtig erklären.

Und welche Karten sind die teuersten des „Rot-Weiss Essen-Monopolys“? Natürlich die der Vereinsgründer Heinrich und Georg Melches.

Das RWE-Monopoly ist ab Montag, 2. März in unseren Leserläden (Kornmarkt 4, Vinckestraße 2, Grafenstraße 41) und in den RWE-Fanshops erhältlich, im Fanshop an der Hafenstraße bereits am Freitag, 27. Februar, vor dem Heimspiel gegen den FC Kray. Preis: bis zum 4. April 34,95 €, danach 39,95 €.