Leck im Essener Oststadtbad wird nächste Woche behoben

Gute Nachrichten aus dem Oststadtbad: Am kommenden Donnerstag soll das Sportbecken voraussichtlich wieder mit Wasser gefüllt sein.
Gute Nachrichten aus dem Oststadtbad: Am kommenden Donnerstag soll das Sportbecken voraussichtlich wieder mit Wasser gefüllt sein.
Foto: WAZ FotoPool
Die Untersuchung der defekten Leitung im Essener Oststadtbad ergab: Der Schaden am 50-Meter-Becken kann mit wenig Aufwand behoben werden.

Essen.. Gute Nachrichten aus dem Essener Oststadtbad: Das seit Mittwoch wegen eines Lecks gesperrte 50-Meter-Becken soll voraussichtlich nächsten Donnerstag mit Wasser gefüllt sein und dann wieder für den Badebetrieb zur Verfügung stehen.

„Der Leitungsschaden wird am nächsten Dienstag von einer Fachfirma behoben“, kündigte Kurt Uhlendahl, Leiter der Sport- und Bäderbetriebe, nach einem Ortstermin am Freitag an. Das Leitungssystem ist mit einer Spezialkamera gründlich untersucht worden.

Defektes Stück wird ausgetauscht

Das undichte Kunststoffrohr befinde sich in 2,50 Meter Tiefe. Um das defekte Stück austauschen zu können, muss ein Loch gegraben werden.

Der Schaden war am vergangenen Dienstag bemerkt worden. Auch aus Sorge, durch die Undichtigkeit könne der Betonkörper des Schwimmerbeckens nachhaltig beschädigt werden, wurde sofort der Stöpsel gezogen. Rund 1,5 Millionen Liter aufbereitetes und gewärmtes Wasser flossen in die Kanalisation.

Der Schreck war zunächst umso größer, als schon das Sportbecken im Freibad Kettwig wegen eines Lecks für die gesamte Saison gesperrt werden musste. Weil die Stadtkasse leer ist, ist der Sanierungsstau in den Essener Bädern beachtlich.