Laute Knalle im Alu-Werk sorgen für Feuerwehreinsatz

Die Feuerwehr Essen musste am Freitag zum Alu-Werk in Bergeborbeck ausrücken.
Die Feuerwehr Essen musste am Freitag zum Alu-Werk in Bergeborbeck ausrücken.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Feuerwehr wurde am Freitagmittag zu einer vermeintlichen Explosion im Alu-Werk gerufen. Doch vor Ort stellte sich die Lage weniger dramatisch dar.

Essen.. Mehrere Explosionen im Werk des Aluminiumherstellers Trimet in Essen-Bergeborbeck hat ein Anrufer am Freitag gegen 14.20 Uhr der Feuerwehr per Notruf gemeldet. Die Einsatzkräfte rechneten zunächst mit dem Schlimmsten, stellten aber vor Ort fest, dass die Lage weniger dramatisch war.

Laut Feuerwehr war ein Tiegel, in dem sich flüssiges Aluminium befand, undicht geworden und das Metall floss in den Kellerbereich des Werkes. Dort kam es vermutlich zu einer so genannten physikalischen Explosion, so die Feuerwehr: Das heiße Aluminium geriet mit kaltem Wasser, das sich im Kellerbereich befand, in Kontakt. Das Wasser verdampfte extrem schnell, es knallte mehrere Male sehr laut.

Es befanden sich keine Personen in dem Keller

Die Arbeit der Feuerwehr beschränkte sich darauf, den Ofen abzuschalten, zusammen mit Werksmitarbeitern den Kellerbereich zu erkunden und zu warten, bis das restliche Aluminium aus dem Tiegel ausgelaufen war.

Da sich keine Personen in dem Keller befanden und die Halle bereits geräumt war, wurden viele Feuerwehrleute bereits nach kurzer Zeit wieder zu ihren Wachen zurück geschickt.