Lagerhalle in Essen-Leithe abgebrannt: mehrere hunderttausend Euro Schaden

Teile der Lagerhalle im Gewerbegebiet in Essen-Leithe sind einsturzgefährdet. Fahrzeuge, Werkzeuge und Baumaterial der Dachdecker-Firma wurden komplett zerstört.
Teile der Lagerhalle im Gewerbegebiet in Essen-Leithe sind einsturzgefährdet. Fahrzeuge, Werkzeuge und Baumaterial der Dachdecker-Firma wurden komplett zerstört.
Foto: Stefan Witte / KDF-TV & Picture
Was wir bereits wissen
Die Rauchsäule über Essen-Leithe war am Mittwochmorgen weithin sichtbar: Die Lagerhalle eines Dachdeckerbetriebes ist mitsamt Fahrzeugen und Baustoffen abgebrannt.

Essen.. Bei einem Großbrand wurden am Mittwochmorgen die Lagerhalle, mehrere Fahrzeuge und Baustoffe des Essener Dachdeckerbetriebes Herbert Schulz zerstört. Inhaber Schulz schätzte den Schaden am Morgen auf mehr als 400.000 Euro.

Zu seiner Lagerhalle im Gewerbegebiet Adlerstraße im Essener Osten war die Feuerwehr um kurz vor 8 Uhr gerufen worden. Drei Löschzüge eilten zur Firma an der Centrumstraße: Nach mehreren Verpuffungen in der Halle seien Baustoffe und Werkzeuge in Flammen aufgegangen. Die dunkle Rauchsäule über dem Gewerbegebiet war weithin zu sehen.

Gaslager liegt in der Nähe der abgebrannten Lagerhalle

Als die Einsatzkräfte die Halle erreichten, "stand der hintere Bereich bereits komplett in Flammen", berichtet Sascha Keil von der Feuerwehr Essen. Die bekämpfte den Brand zunächst über zwei Drehleitern und konnte verhindern, dass das Feuer auf benachbarte Gebäude und ein Gaslager überspringt. Auch die Bürogebäude der Firma konnte die Feuerwehr durch große Mengen Löschwasser vor Schaden bewahren.

Die betroffene Halle des Dachdeckerbetriebes ist, wie Keil berichtet, "in Teilbereichen einsturzgefährdet". Die in der Halle abgestellten Maschinen, Transporter und Baustoffe wurden durch Flammen und Wasser komplett zerstört. Den Totalschaden schätzte Inhaber Helmut Schulz am Morgen auf über 400.000 Euro.

Blaulicht Bei den Löscharbeiten verletzte sich ein Feuermann leicht. Er wurde zur Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr war für zwei Stunden mit drei Löschzügen im Einsatz. Die Centrumstraße war währenddessen komplett gesperrt. "Die Schadstoffmessungen in der Umgebung verliefen alle negativ", berichtet Sascha Keil. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.