Kurzarbeit bei Stauder
11.08.2009 | 18:59 Uhr 2009-08-11T18:59:00+0200
Die Bier-Krise wirkt sich nun auch bei Stauder aus. 110 Mitarbeiter der Altenessener Privatbrauerei verrichten seit 1. August Kurzarbeit.
Die alte Weisheit, wonach das Volk in Krisenzeiten mehr Bier konsumiert, gilt schon lange nicht mehr. Allerdings stand die Privatbrauerei Stauder in jüngster Vergangenheit, als die großen Fernsehmarken bereits massive Absatzrückgänge beklagten und teilweise von internationalen Brauereikonsortien geschluckt wurden, noch vergleichsweise gut da. Nun allerdings hat das Altenessener Familienunternehmen seine 110 Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt.
Je nach Abteilung wurde die Arbeitszeit um zehn bis 20 Prozent reduziert. Eine Reglung, die zunächst einmal für sechs Monate beantragt wurde. „Zusammen mit dem Betriebsrat haben wir diese einvernehmliche Lösung beschlossen”, sagt Dr. Thomas Stauder, der Kurzarbeit als „flexibel steuerbares und staatlich Instrument” betrachtet.
Von einer ernsten Krise wollen der kaufmännische Chef und sein Cousin, der für das Brauwesen verantwortlich zeichnet, allerdings nichts wissen. „Wir haben uns dazu entschlossen, weil wir in zwei Bereichen vorübergehende Sonderbelastungen sehen”, erklärt Axel Stauder. Vornehmlich die Einbrüche in der gehobenen Gastronomie führten im ersten Halbjahr zu einem Absatzrückgang von 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Zudem, so Axel Stauder, seien die Preise für die Rohstoffe Hopfen und Malz wegen schlechter Ernten in den vergangenen beiden Jahren stark angestiegen.
Für beide Bereiche geben die Chefs allerdings schon jetzt Entwarnung. So sei der Preisabschwung bei den Rohstoffen schon jetzt absehbar, und auch der Absatzrückgang habe sich abgeschwächt. „Der Juli war ein guter Monat, das Minus gegenüber 2008 beträgt nur noch vier Prozent”, freut sich Thomas Stauder. Zudem habe man in der heimischen Gastronomie sehr erfolgreich Neuobjekte akquiriert. Schon jetzt beträgt der Anteil an Essener Kneipen, in denen Stauder aus dem Zapfhahn fließt, mehr als 50 Prozent.
Angesichts solcher Entwicklungen sind Axel und Thomas Stauder optimistisch, dass in ihrer Brauerei schon bald wieder Vollbeschäftigung herrscht.
09:18
Für mich war, ist und bleibt auch in Zukunft Stauder mein Bier ! Warum in die Ferne schweifen, das Gute (Beste) liegt so nah !!! Trinkt also alle unser heimisches, leckeres Bier !!!
15:56
Auch wenn ich schon 27 Jahre aus essen weg bin, ich ünterstütze auch die kleine Stauder - Brauerei weiter, genauso wie die noch kleinere Vormann in Hagen.
Ekelhaft die ganzen Fernseh - Biere mit Ihrem Einheitsgeschmack fürs Ruhrgebiet, Ostfriesland, hessen, Japan,China, USA, etc, etc, wi die sich überall rumtreiben müssen
15:26
#6 Ich bin vielleicht schon weiter herum gekommen wie Du. Mir schmeckt das Stauder bedeutend besser als ein anderes Pils. Deshalb werde ich auch Stauder weiter unterstützen.
14:39
Ich hätte nicht aus Essen wegziehen dürfen.
Hier gibt es leider kein Stauder.
14:09
Bin bereit für Stauder alles zu geben! Punkt 16:00 wird eingeschenkt...Ende offen.
Eine frage der Ehre...
13:32
Apropos die Rot-Weissen
ich fand es schon immer beschämend, dass im Stadion die Plörre aus Duisburg ausgeschenkt wird.
Nix gegen KöPi aber dat können die doch in Ihrem eigenen Stadion zapfen . . .
12:27
Ich finde, man sollte die lokalen Unternehmen viel mehr unterstützen und nicht die riesigen Konzerne!
10:34
#5 Lecker Stauder
Jemals ausserhalb Essens gewesen?
10:15
#4 Hoffendlich hast du Dir auch Blasen gelaufen. Stauder ist das leckerste Bier hier weit und breit.
01:34
Trink Stauder Bier , dann graut es Dir.
Alter Spruch von früher. Manchmal bin ich kilometerweit gelaufen,um richtiges Pils zu bekommen.