Kulturwochenende zwischen Steele und Kray geplant

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Was wir bereits wissen
Vom 23. bis zum 25. Oktober soll die kreative Kraft zwischen Steele und Kray sichtbar werden.

Steele/Kray..  Zwischen Steele und Kray, Horst und Freisenbruch geht es kreativ zu: Nicht nur im Grend oder auf der Studio-Bühne findet tagtäglich Kultur statt. Auch etliche Vereine und Institutionen in den Stadtteilen sorgen diesbezüglich für Vielfalt. Bei einem großen Kulturwochenende im gesamten Bezirk vom 23. bis zum 25. Oktober soll sich diese Vielfalt erstmals geballt präsentieren.

Der Steeler Schachverein trifft sich im Julius-Leber-Haus im Isinger Feld, eine Tanzgruppe aus Horst tritt in der Krayer Studio-Bühne auf, ein russischer Chor aus Freisenbruch stimmt im Grend ein Lied an: So oder ähnlich stellt sich Arnd Hepprich, der Kulturbeauftragte der Bezirksvertretung VII, den Ablauf des Wochenendes vor, das seine Programmkonferenz ausgeheckt hat. „Im besten Fall findet ein reger Austausch der kreativen Köpfe in unserem Bezirk statt”, unterstreicht Hepprich, der sich auch mit dem Steeler Archiv, dem er vorsitzt, beteiligen wird.

Dabei wird sich das Geschehen an diesen drei Tagen über den gesamten Bezirk verteilen. „Wir haben lange überlegt, ob wir einen zentralen Spielort wählen sollen”, so der SPD-Politiker. Doch mit der Verteilung auf unterschiedliche Spielstätten wolle man den Menschen die Möglichkeit geben, Orte zu entdecken, die sie bislang noch nicht besucht haben – und umgekehrt an ihren Stammspielstätten Angebote zu finden, die sie zuvor noch nicht kannten. „Das heißt aber nicht, dass Grend oder Studio-Bühne sich nicht auch mit ihrem herkömmlichen Programm beteiligen können.”

Programm soll im Juli stehen

Dabei ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar, wie das Wochenende im Detail ablaufen soll: Bis Juli soll das Programm stehen. So viel steht jedoch fest: Bei der Programmgestaltung soll weniger Wert auf Eventcharakter denn auf Authentizität gelegt werden. „Wir haben uns daher bewusst dafür entschieden, das Wochenende mit keinem Motto zu schmücken”, so Hepprich. „Unser Motto ist, dass wir kein Motto haben – das erste Kulturwochenende wollen wir klein halten.”

Das bedeutet aber nicht, dass nicht die Werbetrommel gerührt werden soll: „Von der Bezirksvertretung haben wir 3000 Euro zur Verfügung gestellt bekommen”, betont Arnd Hepprich. „Das reicht, um ordentlich Plakate und Flyer drucken zu lassen.” Das Programm selbst soll von den Teilnehmern finanziert werden

Bei der Anzahl der teilnehmenden Institutionen, Gruppen und Kreativen ist übrigens noch Luft nach oben: „Bislang haben wir 25 Zusagen, es dürfen ruhig noch mehr werden.” Zu den sicheren Teilnehmern gehören neben dem Grend Kulturzentrum, der Studio-Bühne Essen, dem Julius-Leber-Haus und dem Förderverein des Rathaus Kray auch der deutsch-tunesische Verein für Familie und Kultur sowie der Koreanische Bundesverband Glückauf. Vielfalt ist also auch auf interkultureller Ebene garantiert.