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Wiedervereinte Kunst

18.03.2010 | 17:28 Uhr

In "Das schönste Museum der Welt" zeigt das Folkwang wieder Klassiker von Chagall bis Renoir.

In seiner ersten Sonderausstellung nach der Eröffnung des Neubaus widmet sich das Essener Museum Folkwang seiner eigenen Geschichte. In der am Samstag, 20. März, beginnenden Schau mit dem Titel "Das schönste Museum der Welt - Museum Folkwang bis 1933" zeigt das Haus erstmals seit 70 Jahren wieder Werke, die von den Nationalsozialisten 1937 beschlagnahmt und als "entartete Kunst" diskreditiert, beschlagnahmt und verkauft wurden. Damit wurde die fortschrittliche Ankaufs- und Ausstellungspolitik des Museums "brutal" unterbrochen, wie es hieß.

Die bis zum 25. Juli dauernde Schau präsentiert rund 350 Gemälde, Skulpturen sowie Objekte alter und außereuropäischer Kulturen - darunter auch Arbeiten von Chagall, Kandinsky, Kirchner, Marc und Beckmann. Die meisten Werke zählen den Angaben zufolge zu Höhepunkten der öffentlichen und privaten Sammlungen, denen sie heute gehören.

Die Ausstellung ist ein Programmpunkt des Kulturhauptstadt-Jahres. "Es ist ein kaum zu beschreibender Moment, die großartige Sammlung, die Karl Ernst Osthaus 1902 in Hagen begründete und Ernst Gosebruch in Essen weiterführte, in ihrem alten Glanz im Neubau von David Chipperfield zu präsentieren. Ein Traum geht in Erfüllung, der es uns erlaubt, auf die große Vergangenheit von Folkwang zu blicken und gleichzeitig neue Perspektiven für die Zukunft des Museums zu entwickeln", sagte Direktor Hartwig Fischer. (ddp)

Matthias Graben

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Kommentare
15.04.2010
20:16
Wiedervereinte Kunst
von Bernd Hermann | #5

Wieso wird ein Gebäude, was von außen aussieht wie eine moderne Bushaltestelle als das schönste Museum der Welt bezeichnet. War derjenige, der solche Worte in die Presse setzt noch nicht im Guggenheim Museum in New York oder in Bilbao?

21.03.2010
13:01
Wiedervereinte Kunst
von Markt_und_Schaustellermuseum | #4

Sogar wir hätten die Muse so nicht engagiert:-)))

21.03.2010
10:47
Wiedervereinte Kunst
von Hendrik von Boxberg1 | #3

Feststellung seitens des Museum Folkwang: Die so genannte Muse haben wir natürlich nicht engagiert. Sie hat sich bei der Pressekonferenz zur Ausstellung als freie Journalistin ausgegeben und posierte dann vor den Bildern.

Mit freundlichen Grüßen
Hendrik von Boxberg
Museum Folkwang

21.03.2010
08:43
Wiedervereinte Kunst
von haltestelle | #2

Das Bild von Marc heißt: WEIDENDE Pferde.

18.03.2010
19:42
Blockierter Kommentar.
von Matthias.Kiesel | #1

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