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Der Essener Kulturpfad wird länger

06.06.2012 | 19:29 Uhr
Der Essener Kulturpfad wird länger
Auch der Essener Stadtgarten liegt auf dem Kulturpfad, hier die Seebühne in 2008.Foto: Peter Wieler

Essen.  Das Essener Kulturpfadfest hat sich neu aufgestellt. Am Freitag, 15. Juni, stellen sich neben den Kulturschaffenden entlang der blauen Steine zwischen Marktkirche und Museum Folkwang zehn weitere Kultureinrichtungen vor: Das Fest-Format macht einen Schritt Richtung Norden

Das Kulturpfadfest hat sich neu aufgestellt. Am Freitag, 15. Juni, stellen sich neben den Kulturschaffenden entlang der blauen Steine zwischen Marktkirche und Museum Folkwang zehn weitere Kultureinrichtungen vor: Das Fest-Format macht einen Schritt Richtung Norden.

Abgekoppelt hat sich das Kulturpfadfest von der Gourmetmeile, die vom 20. bis 24. Juni stattfinden wird. Die Versorgungsfrage stelle sich dennoch nicht, versichern Kulturdezernent Andreas Bomheuer und Programmplanerin Silke Seibel: Im Stadtgarten werden „Wallberg“, Aalto-Gastronomen und Sheraton bis in die Nacht Außengastronomie anbieten. Außerdem tischen Europahaus und Weststadthalle auf, die „Lernbar“ in der Volkshochschule öffnet an diesem Abend bis 23 Uhr.

Konzept bleibt unverändert

Das bewährte Konzept des Festes bleibt unverändert, sagt Bomheuer: Im Vorbeigehen sollen die Besucher Appetithappen aus dem Programm der Einrichtungen mitnehmen, die sich im Idealfall wiederholen und kostenlos sind. Ein echtes Schmankerl serviert zu seinem Einstand das Europahaus: „Essen sein Doktor“ Ludger Stratmann bittet ab 22.45 Uhr zur Gratis-Sprechstunde. Danach tritt „Caveman“ Guido Fischer auf, als Auskühler spielt ab Mitternacht das Musikduo „Tulp“.

Weitere Neulinge beim Kulturpfadfest sind das Unperfekthaus, das GOP, das diesmal erstmals die eigenen Räume bespielt, die Weststadthalle, das neue Atelierhaus an der Schützenbahn, die Kreuzeskirche und das Chorforum St Engelbert. Obwohl etwas weit vom Pfad gelegen, lohnt sich ein Abstecher an die Kronzprinzenstraße etwa vom Museum aus oder von der Erlöserkirche, wo Wolf Codera mit Nachwuchskünstlern ein Konzert gibt. In St. Engelbert gibt es Einblicke in die Probenarbeit des Jugendsymphonieorchesters und des Kettwiger Bachensembles, das dort unter Leitung von Wolfgang Kläsener probt.

Damit die Wege nicht zu lang werden, lässt die Evag ab 17 Uhr bis in die Nacht zwischen Berliner Platz und Museum Folkwang kostenlos zwei Busse kreuzen. Stationen zum Ein- und Aussteigen sind unter anderem Stadtgarten, Aalto-Theater, Hauptbahnhof, Rathaus/Alte Synagoge, Kopstadtplatz und GOP.

Kai Süselbeck

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