Kromberg verteidigt Imberg

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In der politisch umstrittenen Personalie um den neuen Leiter der Volkshochschule, Michael Imberg, hat sich Personaldezernent Christian Kromberg vor Imberg gestellt. Diesem war von einigen Ratsfraktionen vorgeworfen worden, nicht über die nötige fachliche Qualifikation zu verfügen, auch wurde unterstellt, seine bisherige Position im Büro von OB Reinhard Paß habe bei der Beförderung eine Rolle gespielt. Kromberg zufolge ist das Besetzungsverfahren aber fair und transparent abgelaufen. „Von daher weise ich für mich persönlich als Personaldezernent sowie für die im Verfahren Beteiligten - auch bezugnehmend auf die Inhalte der aktuellen Medienberichte und öffentlichen Diskussionen - jegliche Unterstellung von Einflussnahme auf das Entschiedenste zurück.“

Sowohl Bezirksregierung als auch Schulministerium hätten eine korrekte Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben bestätigt, in Ratsausschüssen sei mehrfach berichtet worden. „Mir ist es persönlich sehr wichtig zu betonen, dass eine VHS-Leitung neben den fachlichen Anforderungen ebenso die Fähigkeit zur Wahrnehmung von Führungsverantwortung und zur Weiterentwicklung von strategischen Zielen mitbringt“, so Kromberg. Die Auswahlkommission, in der unter anderem Personalrat, Gleichstellungsstelle und Kulturdezernent Andreas Bomheuer, vertreten gewesen seien, habe sich auf dieser Grundlage einstimmig für Imberg ausgesprochen. Dieser sei im übrigen schon für den früheren OB Wolfgang Reiniger als Referent tätig gewesen.