„Konservativ, liberal, christlich sozial“

Was der bisherige stellvertretende und nun neue CDU-Chef Matthias Hauer, der bereits mit 15 Jahren in die Junge Union, wenig später mit 16 in die CDU eintrat und 2013 wenn auch äußerst knapp ein Direktmandat für den Bundestag bekam, unter unverwechselbar versteht, machte er gleich bei seiner Rede vor der Wahl deutlich: „konservativ,“ „liberal“, „christlich sozial“. Für den auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Fachanwalt ist das „CDU pur“. „Wir stehen zu unseren Wurzeln“, sagte er und bekam 91,9 Prozent der Stimmen — bei drei Enthaltungen und 14 Nein-Stimmen. Zu den stellvertretenden Vorsitzenden wurden Ratsfrau Christiane Moos (86,8 Prozent), der erst 32-jährige Rechtsreferendar Robin Ricken (87,9 Prozent) und Rechtsanwalt Fabian Schrumpf (83,0) gewählt. Der neue Schatzmeister Peter Tuppeck holte 93,1 Prozent der Stimmen.

Auch keine Überraschungen gab es bei der Wahl der Beisitzer. Die Zahl der Plätze und der Bewerber war identisch. Die einzige Hürde, über 50 Prozent der Stimmen zu bekommen, schafften alle: Jochen Becker, Jutta Eckenbach, Florian Fuchs, Gerhard Grabenkamp, Walburga Isenmann, Andreas Kalipke, Guntmar Kipphardt, Uwe Kutzner, Jessica Roth, Martina Schürmann, Sonja Wilkending und Thomas Ziegler. Doch am Ende zog wieder Franz-Josef Britz die meisten Stimmen auf sich, der mit 95,5 Prozent zum Ehrenvorsitzenden der CDU gewählt wurde. Das war die höchste Quote an diesem Tag.