Trauer überschattet Berleburg-Feier
18.02.2010 | 11:56 Uhr 2010-02-18T11:56:00+0100Am Morgen der Hoppeditz-Beerdigung stirbt Karl Mai im Alter von 77 Jahren. Kettwig. Am Dienstagmorgen hatte Karl Mai vom FSV Berleburg gemeinsam mit seinem Vereinskollegen Hermann Eicholz noch den „Hoppeditz“ gebaut -
Berleburg-Präsident Wolfgang Weber ist es ein Anliegen, die Haiti-Hilfsaktion der Salesianer zu unterstützen.
Seine Söhne Arne und Ansas haben das Don-Bosco-Gymnasium in Borbeck besucht, dessen Träger der Salesianer Orden ist. Wolfgang Weber: „Die Salesianer betreiben auch eine Schule in Haiti. Auf dem Gelände werden HAITI-HILFSAKTION derzeit 3500 Menschen versorgt. Da hilft jeder Euro. Er bittet die Kettwiger um weitere Unterstützung, denn „ich weiß, dass jeder Cent ankommt“, sagt er. Die Bankverbindung: Johannesstift der Salesianer Don Boscos, Bank im Bistum Essen (BLZ 36060295), Konto Nr. 27920020, Stichwort: Nothilfe Haiti/FSV Berleburg.
die Gallionsfigur des Karnevals sollte am Abend beim traditionellen Sessionsabschluss im Mittelpunkt stehen. Doch diesen Abend erlebte Karl Mai nicht mehr. Nur wenig später starb er plötzlich und unerwartet. Der Berleburger mit Leib und Seele wurde 77 Jahre alt. Gefeiert wurde trotzdem, doch die Veranstaltung im Deutschen Haus war überschattet von der Trauer um den Vereinskollegen. So begann der Abend auch mit einer anrührenden Schweigeminute. Um Normalität bemühte sich Berleburg-Präsident Wolfgang Weber im Anschluss, führte durch das mehrstündige Programm. Und er bedankte sich für bislang 750 Euro, die er durch die Versteigerung von Werbepräsenten am Rande des Karnevalszuges und während der Berleburger Gala für ein Haiti- Projekt (siehe Kasten) sammeln konnte. Gardetänze und ein Showprogramm folgten - doch der Hoppeditz wurde nicht verbrannt. Berleburg-Vorsitzender Klaus Abelmann: „Das ist das Letzte, was unser Karl gemacht hat. Der wird als Erinnerung behalten.“
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