Raubzüge aus Gartenlaube in Kettwig organisiert
22.02.2012 | 13:51 Uhr 2012-02-22T13:51:00+0100
Essen. Einen ungewöhnlichen Ort haben sich drei obdachlose Rumänen ausgesucht, um ihre Raubzüge durch ganz Deutschland zu planen: Das Trio versteckte sich in einer Gartenlaube in Kettwig. Aufmerksame Laubenpieper alarmierten die Polizei, der die Kriminellen bereits bestens bekannt waren.
In einer Kleingartenanlage in Kettwig hat die Polizei ein Einbrechertrio gefasst, auf dessen Konto offenbar mehrere Einbruchsdelikte in ganz Deutschland gehen. Aufmerksame Laubenpieper hatten die Beamten auf die Fährte gebracht. Die drei Verdächtigen hatten sich in einer Laube an der Graf-Zeppelin-Straße häuslich niedergelassen. Als der Eigentümer am Dienstagnachmittag die Tür öffnen wollte, war der Eingang verbarrikadiert. Die drei Rumänen flüchteten zur Rückseite durch die angrenzenden Gärten.
Das bemerkten die Kleingärtner und alarmierten die Polizei. Durch die Anlage rannten die mutmaßlichen Einbrecher in Richtung Kettwig- Nord, wo sie später gestellt wurden. Die drei Männer (19, 19, 26) kommen aus Rumänien und haben keinen Wohnsitz in Deutschland. Sie sind der Polizei bereits wiederholt wegen diverser Eigentumsdelikte und anderer Straftaten aufgefallen. Die Beschuldigten wurden nach Fertigung der Anzeige ins Polizeigewahrsam gebracht. Das Einbruchskommissariat 32 überprüft nun mögliche Zusammenhänge mit weiteren ungeklärten Straftaten.