Ein dreifaches Schneelau
15.02.2010 | 10:10 Uhr 2010-02-15T10:10:00+0100
Kettwig. Dem historischen Zusammenhang zwischen Kirche und Karneval gibt Berleburg- Vorsitzender Klaus Abelmann dem Anlass angemessene Aktualität.
„Eigentlich wollte ich amFreitag noch nach Kevelaer fahren, um eine Kerze anzuzünden...“ Hat er nicht gemacht. Und? Der Winter hatte in der Nacht zum Karnevalssonntag noch einmal eine ordentliche Schüppe Schnee zugelegt. Trotz der widrigen Umstände leisteten die Organisatoren ganze Arbeit. Elisabeth Leicht-Eckardt vom FSV Berleburg, der gemeinsam mit dem KKC die Hauptlast der Organisation trug, ist erleichtert, als sich die Wagen und Fußgruppen um 14 Uhr auf den Weg machen. „Der Zug stand auf der Kippe. Wir haben heute Morgen noch die Auffahrt vom Kaiser’s-Parkplatz zur Ringstraße frei räumen müssen.“ Auch Mitarbeiter der Essener Entsorgungsbetriebe sorgten für freie Bahn. Beim Absperren der Straßen unterstützte die Freiwillige Feuerwehr die Polizei.
Kettwiger Karnevalszug bringt tausende Jecken auf die Straßen
Auf den Weg machen sich neben zahlreichen Fußgruppen und den Tanzgarden u.a. die Motivwagen des KKC („54-74-90-2010 - wird der Traum von der WM weitergehn“), die Kicker von Blau- Weiß Mintard („60 Jahre Spielkultur“), der Wagen des FSV Berleburg und der KG Fidelio, die „Ruhrtalritter Techno Kids“, die die Loveparade nach Kettwig holen wollen, die Ruhrtalritter-Frauen („Wir haben schon 11x11 Frösche geküsst. Und? Immer nur Ritter“). Der Lauftreff Kettwig 2000 war wieder dabei, die Märchentruhe - und die Kinder- und Jugendhilfe St. Peter, die aus der Kultur eine Ku(h)ltur machte - „Leben auf dem Bauernhof“ war ihr Thema.
Große Party vor dem Rathaus
Mitreißend die Sambagruppe aus den Niederlanden, für tolle Stimmung sorgten die Spielmannszüge. Und vor dem Kettwiger Rathaus gibt’s eine närrische Dauerparty. Mit Bühnenprogramm, Bier und Erbsensuppe. Null Grad und Schnee? Das ist noch gar nichts. Helmut Funke von der KG Fidelio kann sich an einen Rosenmontag erinnern, „da ist uns beim Zug in Ratingen das Bier eingefroren.“ Einer seiner Vereinskollegen hat dann auch den Spruch zum Wetter parat: „Das Leben ist zu kurz für lange Unterhosen...“ Es ist kurz nach neun Uhr am Sonntagmorgen. In fünf Stunden wird sich der Zug vom Kaiser’s-Parkplatz an der Güterstraße auf den Weg machen. Vor dem Rathaus kratzt Doris Höhn mit einem Kehrblech den Schnee vor ihrem Verkaufswagen weg. Sie ist dabei. Wie immer, wenn in Kettwig gefeiert wird. Mit Zuckerwatte, gebrannten Mandeln. „Am Montag bin ich in Velbert. Da ist es noch schlimmer. Aber Karneval ist nun mal mitten im Winter...“
20:18
ein toller karnevalsonntag! wir vereine haben doch was tolles zu stande gebracht. ich habe noch mehr tolle bilder gefunden:
http://www.kettwigkurier-essen.de/index.php?id=1407
16:45
Wo sieht KritischerLeser ein Problem?....und wer ist Worms?...........Helau oder so......Jeck we can....Keine Chance den Spassbremsen ;)
13:26
Frau Moseler-Worms, ist dieser Beitrag noch mit Ihrer Juornalistenehre vereinbar???Diese verspricht doch:Objektivität,Neutralität und persönliche Animositäten hintenan zu stellen, oder???