Baubeginn im März 2008
12.11.2007 | 16:35 Uhr 2007-11-12T16:35:25+0100Ruhrvillen-Anwohner werden die Hauptlast beim Umbau der Scheidtschen Ruine zum Uferpalais tragen. Boden wird dekontaminiert. Zusammenarbeit mit Denkmal- und Umweltamt
Bereits im März soll der Bau beginnen. Hochtief Construction wird die Scheidtsche Tuchfabrik am Leinpfad in 36 Eigentumswohnungen verwandeln - streng nach geforderten Richtlinien, die das Denkmalamt aufgestellt hat.
Und Personen, die in der exklusiven Immobilie wohnen wollen, gibt es genug. Bei der Präsentation am Freitagabend in einem Hospitality-Zelt, das direkt vor der Ruine aufgestellt worden war, kamen rund 80 solvente Interessenten und ließen sich von den verantwortlichen Firmen die Planung vorstellen. Ein Projekt, "das seinesgleichen suchen wird", wie die Leiterin der Hochtief-Abteilung für Wohnimmobilien, Astrid Happel, betonte.
Sofern die Bauarbeiten ohne große Verzögerungen abgewickelt werden, könnten die Käufer bereits Ende 2009 einziehen. Und dass bei solch einem großen Vorhaben Lärmbelästigungen zu erwarten sind, sei Hochtief klar. "Wir werden damit offensiv umgehen, mit den Betroffenen auf jeden Fall Gespräche führen", sagt Astrid Happel.
Wobei die Anwohner der Ruhrvillen die Hauptlast tragen werden, denn über diese Straße rollen ab März die Lkw, wenn die Scheidtsche Ruine zum "Uferpalais" umgebaut wird. Über den Leinpfad soll das Bauvorhaben nicht mit Materialien beliefert werden.
Auch das Problem der Bodenkontaminierung werde behoben. "Wir haben jetzt schon alles veranlasst, um zu dekontaminieren. Wir arbeiten eng mit der Umweltbehörde zusammen", betont Happel.
Wie viel die 60 bis 255 Quadratmeter großen Wohnungen kosten werden, dazu schwieg Happel allerdings.
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