Propsteistraße bleibt gesperrt

Auf dem kleinen Julius-Hecker-Platz an der Propsteistraße war am 11. Januar die Erde eingesackt
Auf dem kleinen Julius-Hecker-Platz an der Propsteistraße war am 11. Januar die Erde eingesackt
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Nach dem Tagesbruch am 11. Januar bleibt die Propsteistraße voraussichtlich bis Ende Februar gesperrt.

Essen-Werden..  Am 11. Januar sorgte ein Tagesbruch auf dem Julius-Hecker-Platz nicht nur für ein vier Mal vier Meter großes Loch, sondern zerstörte auch einen Teilabschnitt eines Abwasserkanals. Eine provisorische Abwasserleitung verläuft derzeit oberirdisch - die Propsteistraße ist gesperrt. Voraussichtlich bis Ende Februar wird das so bleiben, sagt Stadtwerke-Sprecher Dirk Pomplun. „Die Untersuchung des unterirdischen Bunkers ist abgeschlossen. Wir haben dort, in dem abgemauerten Teil, einen Hohlraum entdeckt. Und dort ist die Erde eingesackt.“ In den kommenden ein bis zwei Wochen wird dieser Hohlraum verfüllt. Dann wird die Erde komplett verfestigt, „damit wir einen standfesten Boden bekommen“. Am Ende des zeitlichen Fahrplans steht die Erneuerung des defekten Kanalrohres. „Dazu müssen wir natürlich einen Graben ausheben“, sagt Dirk Pomplum. Wenn das Abwasser durch das neue Kanalrohr fließt, kann das Provisorium abgebaut und die Propsteistraße freigegeben werden.