Projekt wechselt Besitzer

Eine Visualisierung zeigt, wie die Häuser des Projekts „Kettwiger Ruhrbogen“ aussehen werden.
Eine Visualisierung zeigt, wie die Häuser des Projekts „Kettwiger Ruhrbogen“ aussehen werden.
Foto: Fremdbild

Essen-Kettwig..  Der erste Abschnitt des Projektes „Kettwiger Ruhrufer“ ist so gut wie abgeschlossen, da überrascht Projektentwickler Ten Brinke mit dem Verkauf der Baumaßnahme an die Gelsenkirchener Wohnungsgesellschaft Vivawest.

Auf dem ehemaligen Gelände des Gleisbauers Markmann und Moll, zwischen Kettwiger Tennisgesellschaft und Kettwiger Rudergesellschaft, sind zehn drei- bis viergeschossige Mehrfamilienhäuser und zehn Doppelhaushälften geplant. 135 Mietwohnungen entstehen auf einer Gesamtwohnfläche von rund 12 500 Quadratmetern. Schon im Mai will Vivawest mit dem nächsten Bauabschnitt beginnen. Im Frühjahr 2017 soll das Projekt „Kettwiger Ruhrbogen“ fertiggestellt sein.

Für die Kettwiger Rudergesellschaft stellen sich beim plötzlichen Bauherrnwechsel drängende Fragen, denn mit dem Vorbesitzer Ten Brinke gab es notariell beglaubigte Vereinbarungen, die dem Verein Freiraum ließen - besonders in Sachen Parkraumnutzung. Mehrmals im Jahr lädt die KRG zu Großveranstaltungen auf das Gelände ein, ist auf Lagerfläche für die Boote und eben auch auf Parkraum angewiesen. KRG-Trainer Boris Orlowski, der bei der Organisation der Veranstaltungen federführend ist, setzte sich gestern sofort mit Ten Brinke in Verbindung und gibt Entwarnung: „Mir wurde mitgeteilt, dass der Verein von dem Wechsel nicht betroffen ist, und dass alle Vereinbarungen nach wie vor Bestand haben.“

Entwarnung für die KRG

Vivawest bewirtschaftet seit dem Zusammenschluss der Vorgängergesellschaften Evonik Immobilien und THS im Jahr 2012 als einer der größten Wohnungsanbieter in Deutschland mehr als 120 000 Wohnungen.