„Kettwig in Weiß“

Modell Marktlücke? Ob Katharina beim Frühlingsfest „Kettwig in Weiß“ besonders viele Regenschirme verkaufte, ist nicht bekannt.
Modell Marktlücke? Ob Katharina beim Frühlingsfest „Kettwig in Weiß“ besonders viele Regenschirme verkaufte, ist nicht bekannt.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Veranstaltung fällt zwar nicht ins Wasser, das Programm aber war weit besser als das Wetter. KettIN begrüßt mit Schloss Hugenpoet das 100. Mitglied.

Essen-Kettwig..  Vom Frühling war nicht wirklich viel zu spüren, dies hielt die Kettwiger und viele Besucher von außerhalb jedoch nicht ab – und so feierten alle beim großen Fest „Kettwig in Weiß“. Tolle Live-Musik tönte das gesamte Wochenende von den Bühnen am Marktplatz und in der Kirchfeldstraße.

Die Kinder trotzten dem Regen und freuten sich über die Scherze von „Papa Clowni“, der Flohmarkt der kleinen Besucher wurde dann leider doch abgebrochen, da es einfach zu nass war. „Für die Geschäftsleute und die Gastronomen tut es mir einfach unendlich leid, dass das Wetter nicht mitgespielt hat“, bedauerte Organisator und KettIN-Mitglied Eberhard Kühnle. Er lobte die kulinarischen Highlights, die es in diesem Jahr zum ersten Mal gegeben hatte – etwa an den Ständen des Restaurants „Der Bonner Hof“ oder vom Schlosshotel Hugenpoet. „Ich möchte es sehr hervorheben, dass wir unseren Gästen solch eine gute Qualität geboten haben“, so Kühnle.

Er freute sich mit dem KettIN-Vorsitzenden Wolfgang Bieger über das Engagement der Geschäftsleute, die das Motto sehr gut angenommen hatten. So waren diese teils in weiß gekleidet und hatten mit liebevoller Dekoration passende Akzente gesetzt.

„Die Idee zu diesem Motto ist in großen Städten entstanden, zum Beispiel in Paris oder Hamburg. Dort trifft man sich im Frühling zum ,diner en blancs‘, kleidet sich ganz in weiß und isst an langen Tafeln zusammen. Solche Banketts im Freien kommen gut an“, erklärte Bieger. Die Werbegemeinschaft KettIN war auch in diesem Jahr wieder Ausrichter des Festes.

Die Genehmigung dazu war eine kleine Zitterpartie für die Beteiligten. Der Kettwiger Baumdienst kontrollierte im Vorfeld die Bäume, ob diese ab Windstärke 6 eine Gefahr für die Besucher darstellen könnten. Ohne diese Maßnahme hätten die Behörden das Fest kurzfristig absagen können.

Viel Lob für die Organisation

„Ein großer Dank von unserer Seite an den Kettwiger Baumdienst, der dies unentgeltlich gemacht hat“, so Bieger. Erst als auch noch ein Gutachter seitens der Stadt grünes Licht gab, lag die offizielle Genehmigung vor.

Ganz zu Anfang des Frühlingsfestes präsentierte KettIN das 100. Mitglied, Schloss Hugenpoet. Direktorin Gesa Brenneken freut sich auf die Kooperation: „Wir möchten, dass sich Schloss Hugenpoet in Kettwig eingebunden fühlt. Die angestrebte Gemeinsamkeit ist deutlich spürbar.“ Die Resonanz der Geschäftsleute nach dem Wochenende und dem verkaufsoffenen Sonntag war durchweg positiv. „Wir hatten viele Besucher, auch von außerhalb. Und das trotz des schlechten Wetters. Es war für uns alle wieder eine Bereicherung“, so Gabi Ullmann, die sich über viele Kunden in ihrem Schuhgeschäft freute. Auch Izabella Sadalska vom Geschäft für skandinavisches Wohndesign war zufrieden und lobte die Organisation: „Es war ein schönes Wochenende mit tollem Programm und ich freue mich, dass die Besucher so gerne zu uns in die Geschäfte nach Kettwig kommen.“