HVV macht aus dem Seerosenfest wieder die Meile

Die HVV-Veranstaltung „Seerosenfest“ (Bild) zieht vom Ruhrufer zurück in die Kettwiger Altstadt und wird wieder Musikalisch-kulinarische Meile heißen.
Die HVV-Veranstaltung „Seerosenfest“ (Bild) zieht vom Ruhrufer zurück in die Kettwiger Altstadt und wird wieder Musikalisch-kulinarische Meile heißen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Im Mai musste der HVV das „Seerosenfest“ am Ruhrufer absagen. Jetzt findet es doch statt - vom 13. bis 16. August in der Kettwiger Altstadt.

Essen-Kettwig..  Kommando zurück und alles wieder auf Anfang. Ende Mai musste der Heimat- und Verkehrsverein das 4. Seerosenfest absagen - „es hatten zu wenige Gastronomen zugesagt und die Veranstaltung war einfach finanziell nicht zu stemmen.“ Doch der HVV-Vorsitzende hatte einen Plan B in der Schublade. „Es kann nicht sein, dass der HVV ein Fest mit solch einer Tradition einfach herschenkt. Und deshalb findet es statt - aber nicht als 4. Seerosenfest, sondern als 18. Musikalisch Kulinarische Meile. Und auch nicht mehr an der Ruhr, sondern wieder in der Altstadt“, sagt Martin Kryl.

Eberhard Kühnle, der bereits für KettIN Frühlingsfest, Brunnenfest und Kürbisfest organisiert, wird diesen Part beim Meilen-Revival übernehmen und damit das Duo Hartmut Ketteler und Uwe Darkow ablösen. „Wir haben mit Eberhard Kühnle schon gut anlässlich des HVV-Jubiläumsfestes im vergangenen Jahr zusammengearbeitet.“

Eine weitere Neuerung: Das Fest findet vom 13. bis 16. August statt, beginnt also schon am Donnerstag. Eberhard Kühnle: „An diesem Tag wird es ein Pre-Opening geben und die Gastronomen können ganz in Ruhe ihre Zelte einräumen und sich vorbereiten. Freitag erfolgt dann der offizielle Start.“

Die Namen der Gastronomen werden noch nicht verraten

Edel-Gastronomen werden es auf jeden Fall sein, aber Namen will man nicht verraten. „Fünf stehen schon fest - zwei Zusagen stehen noch aus. Sie kommen aus Kettwig und der näheren Umgebung“, nur so viel will Kryl zu diesem Zeitpunkt verraten. Ende kommender Woche will er dieses Kapitel abgeschlossen haben.

Was die Kosten angeht, gibt es derzeit keine ungeklärten Fragen mehr. „1950 Euro netto zahlt jeder Gastronom für den gesamten Veranstaltungszeitraum. Für das große Pagogenzelt, für Strom und alle anderen Kosten. Da kommt auch nichts mehr drauf. Das ist eine Einmalzahlung, mit der geplant werden kann“, sagt Eberhard Kühnle.

Der Blick auf den Lageplan zeigt, dass die Gastronomen vor dem Rathaus - dort wird auch die an allen Seiten offene Bühne aufgebaut - und an der Schulstraße ihren Platz finden werden. Martin Kryl: „Das Thema Gourmet steht bei der Meile definitiv im Vordergrund. Aber wir bieten auch den Kettwiger Einzelhändler die Möglichkeit, sich zu beteiligen.“ Das kann - nachdem die Händler freitags ihre Stände abgebaut haben - auf dem Marktplatz erfolgen. Martin Kryl: „Dort kann sich jeder Einzelhändler präsentieren, der mag. Wir achten aber, wie bei der gesamten Veranstaltung, auf ein hohes Niveau.

Im Sinne von Meilen-Gründer Peter Hoffmann

Und die Musik? „Die Meile liegt mir am Herzen, weil es ein Ur-Kettwiger Fest ist. Und wir werden sie im Sinne von Peter Hoffmann weiterführen“, verspricht Eberhard Kühnle. Will heißen: Auf der Bühne gibt es Klassik, Swing, Soul, Jazz und auch lockere Unterhaltungsmusik.

Außerdem: Neben der Kirche am Markt wird es ein Kinderprogramm geben, und auch in der Kirchfeldstraße will der HVV den Besuchern etwas anbieten.