Fischlaker Narren retten Hausfrauennachmittag

Peter Gabka und die KG Lindenbeck - hier beim Hausfrauennachmittag - können aus Alters- und Gesundheitsgründen die Werdener Traditionsveranstaltung nicht mehr ausrichten.
Peter Gabka und die KG Lindenbeck - hier beim Hausfrauennachmittag - können aus Alters- und Gesundheitsgründen die Werdener Traditionsveranstaltung nicht mehr ausrichten.
Foto: Dennis Straßmeier
Was wir bereits wissen
Auch 2016 wird es den Hausfrauennachmittag in den Werdener Domstuben geben. Die Fischlaker Narren führen die Traditionsveranstaltung durch.

Essen-Werden..  Die Karnevalsgesellschaft Lindenbeck gibt aus Alters -und Gesundheitsgründen ihre beliebten Karnevalssitzungen wie den Hausfrauennachmittag am Karnevalsdonnerstag und ihre Galasitzung in den Domstuben auf (wir berichteten).

Da der Hausfrauennachmittag schon seit vielen Jahren Tradition und bei vielen Frauen eine beliebte und auch gut besuchte Veranstaltung war, entschlossen sich die Fischlaker Narren, diesen Part zu übernehmen. Franz Friese, 2. Vorsitzender der Fischlaker Narren: „Es wird sicherlich nicht einfach sein, in die Fußstapfen der KG Lindenbeck zu treten, aber die Fischlaker Narren sind zwar ein kleiner Verein, aber sie haben ein großes Potential. Das haben wir Narren schon seit vielen Jahren auf unseren Galasitzungen bewiesen. Alte Tradition darf im Werdener Land nicht sterben.“

Sprung ins kalte Wasser

Die Fischlaker Narren werden mit ihrem Präsidenten Reiner Bellenberg also am 4. Februar 2016 ein Programm auf die Beine stellen - und „es braucht keine der Hausfrauen auf den Nachmittag zu verzichten“.

Die Fischlaker Narren sind sich im Klaren darüber, dass sie beim Haufrauennachmittag quasi ins kalte Wasser springen werden. Friese: „Aber der Vorstand und auch seine Mitglieder sind sich einig - wir werden die Stimmung so anheizen, dass aus dem kalten Wasser eine Stimmungssauna wird.“