Die beliebtesten Treffpunkte

Von der Preutenborbeckstraße kann man weit bis nach Velbert schauen.
Von der Preutenborbeckstraße kann man weit bis nach Velbert schauen.
Foto: WAZ FotoPool

Essen-Werden..  Nicht nur über den Dächern von Paris oder Nizza hat man einen besten Ausblick auf Silvesterfeuerwerke um Mitternacht, sondern auch in Werden, Heidhausen Fischlaken und Schuir.

Wer seinen Vorgarten und den des Nachbarn von abgebrannten Krachern und Raketen verschonen will, mit guter Laune von 2014 Abschied nehmen, aber nicht im Club oder Restaurant mit Dresscode und Eintritt feiern möchte, jedoch einen Blick auf das bunte Treiben der Stadt genießen will, dem bietet die Tallage der Stadtteile mit seinen umliegenden Hängen und Höhen prächtige Bölleraussichten.

Die beste Aussicht vom Helmesberg

auf die Werdener Skyline

Nichts wie hin zum Helmesberg, wo auch das Osterfeuer brannte, denn hier bekommt man den besten Blick auf den bunten Silvesterhimmel - und das kostenlos. Der liegt auf der nördlichen Ruhrseite oberhalb des Priesterseminars, wo einst der polnische Papst streng bewacht übernachtete, – über den Wilhelm-Bernsau-Weg oder Korinthenberg zum Kanonenberg gelangt man dort hin.

Von hier aus hat man die perfekte Aussicht auf die Werdener Skyline, die Innenstadt sowie die Krankenhäuser einschließlich der Umgebung bis Werden Land.

Bunte Feuerwerkskörper beobachten – mit einem wunderbaren Blick, der von Werden bis Heisingen und nach Kupferdreh reicht - kann man mit Gleichgesinnten vom „Am Hohen Kreuz“, erreichbar vom Viehauser Berg in Nähe der Zimmermannstraße und nahe der denkmalgeschützten Fischlaker Höfe. War mal ein Geheimtipp, jetzt nicht mehr. „Hierhin strömen kurz vor Mitternacht Gruppen aus den umliegenden Wohngebieten, bepackt mit Sekt und Raketen“ erzählt ein Anwohner vom Kückelsmannbusch. „Jeder baut seine Feuerwerkskörper auf, und um Mitternacht erstrahlt der Himmel in farbenfrohen Explosionen.“ Ein perfekter Romantik-Spot, um das Feuerwerk aus der Nähe und Ferne zu genießen.

Am höchsten in Essen und über Essen soll der Turm vom St. Kamillus in Heidhausen ragen - aber da kann man nicht hinein. Doch der höchste geografische Punkt Essens befindet sich in an der Stadtgrenze zu Velbert in der Preutenborbeckstraße, wo es zum Golfplatz und Wasserturm geht. Also noch eine Partyzone. Die höchste Erhebung Essens ermöglicht eine weite Sicht. Bei klarem Wetter kann man gen Norden den Gasometer von Oberhausen, die Hochöfen von Duisburg und sogar die neue Niederrheinbrücke von Wesel gut erkennen. Im Süden ermöglicht das höher liegende Velbert den freien Blick zum Anfang des Bergischen Landes. Eine in Stein gefasste Metallplatte am Anfang der Preutenborbeckstraße zeigt die Koordinaten.

Einen besten Ausblick hat man auch auf der Werdener Gustav-Heinemann-Brücke, auf der Aussichtsplattform am Anna-Lindner-Weg unterhalb der Platte.

Eine besondere Aussicht genießt Björn Krüger, der an der Ecke Heidhauser Straße und Honnschaften-straße in oberer Etage wohnt: „Ich kann von dort von Duisburg aus fast das ganze Ruhrgebiet übersehen, nur das Kamillushaus verhindert den Blick nach Dortmund, ich war fast geneigt, dafür ein Filmteam zu bestellen.“