Kaum Schäden durch die Loveparade
26.09.2007 | 20:42 Uhr 2007-09-26T20:42:32+0200VERANSTALTUNG. Stadt legt Bilanz vor: 35 000 Euro für Schilder, Masten und neuen Rasen.
Einen Monat nach der Loveparade hat die Stadt jetzt eine Bilanz der durch den Massenandrang entstandenen Schäden vorgelegt. Und die fällt aus Sicht der Verwaltung mit 35 000 Euro äußerst bescheiden aus. Ein halbes Dutzend Verkehrs- und Hinweisschilder mussten demnach ersetzt, einige verbogene Masten gerichtet werden. Etwa 150 Quadratmeter Rasen am Varnhorstkreisel wurden nachgesät, 300 Quadratmeter Buschwerk aufgeforstet. "Bei jedem Rosenmontagszug passiert mehr", so Stadtsprecher Detlef Feige. Die mediale Aufmerksamkeit, die Essen durch das Mega-Event auch international erfahren habe, sei im Vergleich dazu unbezahlbar. Veranstalter Lopavent müsse nun für die Schäden aufkommen. Wieviel die Loveparade die Stadt unterm Strich für Beschilderung, Sicherheitspersonal und Sonderfahrten der Evag gekostet hat, wird derzeit noch ermittelt. Stadtdirektor Christian Hülsmann hatte vor der Veranstaltung 250 000 Euro genannt. Laut Lopavent zählte die erste Loveparade im Ruhrgebiet 1,2 Millionen Besucher. (schy)
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