Junge Union in Essen kritisiert Polizei für nächtliche Blitzeraktion
23.02.2012 | 16:26 Uhr 2012-02-23T16:26:00+0100
Essen. Die Junge Union in Essen wirft der Polizei Beutelschneiderei vor. Hintergrund: Die Beamten hatten im Rahmen der landesweiten Kontrolle auch nächtliche Kontrollen auf der Stauderstraße angekündigt. Die JU schwärzte die Polizei bei Innenminister Ralf Jäger an - wie sich im Nachhinein herausstellt zu Unrecht.
Die Junge Union wirft der Polizei Beutelschneiderei vor. Die Behörde kontert: Die Kritik geht völlig ins Leere. Was war passiert? Die Polizei hatte im Rahmen der landesweiten Kampagne gegen Temposünder nächtliche Kontrollen auf der Stauderstraße angekündigt. Dort gilt zwischen 22 und 6 Uhr Tempo 30. Allerdings nicht wegen Unfallgefahr, sondern wegen des Lärmschutzes für die Anwohner.
Der Junge Union-Kreisvorsitzende Robin Ricken und Vorstandsmitglied Florian Fuchs nahmen die Ankündigung im Netz zum Anlass, die Polizei bei Innenminister Ralf Jäger anzuschwärzen und von ihm eine Erklärung zu fordern: „Es bleibt der Verdacht, dass es letztlich doch um die Erzielung zusätzlicher Einnahmen ging.“
So schlau wie die Junge Union waren die eingesetzten Beamten in jener Nacht allerdings allemal. „Die Kollegen haben sich den Einsatzort angeschaut und festgestellt, dass er nicht zu unserem Einsatzziel passt, die Zahl schwerer Unfälle zu senken“, sagt Polizeisprecher Lars Lindemann. Also wurde der Blitzer dort gar nicht erst aufgebaut.
10:01
Was soll man den von "Nachwuchs-Politikern" halten, die sich in einem Hotel im Essener Süden dermaßen daneben benahmen, daß sogar ein Feuer-Alarm ausgelöst wurde...
Fanden die sogar noch lustig.
08:50
Gut zu wissen, daß selbst die Grundbedürfnisse wie Schlaf inzwischen für die konserative Klientelfraktion der nur noch "Sekundärbedürfnisse" sind.
Warum indes überascht es einen gar nicht mehr ???
08:47
Die Kids von der Jungen Union sollten einfach wieder spielen gehen und die Politik anderen überlassen.
08:22
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08:22
Was ist an der Kontrolle der gestzlichen Regelungen "Beutelschneiderei"? Oder wird durch die JU unterstellt, die Verkehrsteilnehmer halten sich nicht an die STVO und brauchen politische Rückendeckung? Die Herren Ricken und Fuchs sollten sich um politische Themen kümmern und die Polizei ihre Arbeit machen lassen, statt ihr die Arbeit noch zusätzlich zu erschweren.
20:22
Ich wünsche mir demnächst auch von der Polizei, dass sie vorher ankündigt, wenn sie an der Grenze zu der Niederlande Drogen-Kontrollen durchführt.
18:40
Es gibt eine gute Möglichkeit, dass man nicht geblitzt wird:
Einfach an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten.
Rasen (damit meine ich nicht Übertretungen von bis zu 10 km/h)wird immer noch zu niedrig bestraft.
#3-1
Hallo Finnjet,
wie wollen Sie denn den Lärmschutz durchsetzen?
Machen Sie mal einen Vorschlag.
Ich antworte mal auf Ihre Frage:
Ganz einfach: Geschwindigkeitsbegrenzungen in Wohngebieten von 30 km/h.
18:20
Erst eine rundum Möglichkeit bei Gesetzwidrikeiten erwischt zu werden hilft Verkehrsregeln zur Beachtung zu verhelfen.
Es geht um den Lärmscghutz, Schutz von Kindern, ...
Aha, Kinder turnen also nachts von 22-6 Uhr auf der Straße herum....soso...
Ist Lärmschutz nicht für Kinder????
Zudem genügt es dass (aus welchen Gründen auch immer) Schilder mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung stehen. Da hat man sich TAG und NACHT dran zu halten. Nachts müsste viel öfter geblitzt werden, denn da fühlen sich die Raser sicher.
17:50
Oder wie darf man das verstehen. Konsequenterweise sollten sie dann aber auch Tempo 30 abschaffen.
17:03
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