Jungbulle flüchtete vor Metzger
14.05.2009 | 09:34 Uhr 2009-05-14T09:34:00+0200
Essen. Ein junger Bulle wollte seinem Metzger entgehen und flüchtete kurz vor dem Schlachthof. Das Ergebnis?
Am 13. Mai gegen 7.30 Uhr nutzte ein junger Bulle, der im Schlachthof an der Lützowstraße angeliefert worden war, eine günstige Gelegenheit, um auszubüchsen. Sofort versuchte das Tier seiner Bestimmung zu entkommen. Den Schlachtern gelang es nach Polizeiangaben nicht, den Bullen wieder einzufangen. Das Tier war sehr aggressiv und wild.
Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Bulle den Bereich des Schlachthofes verlässt, wurde die Polizei zu Hilfe gerufen. Ein Präzisionsschütze des Spezialeinsatzkommandos (SEK) Essen erschoss den Bullen mit seiner Waffe auf dem Gelände des Schlachthofes. Der Kadaver wurde den Mitarbeitern übergeben und abtransportiert.
09:50
#2
Vielleicht, dass Menschen sich besser fleischlos ernähren sollten, weil:
- es ist fair, dem Mitgeschöpf Tier gegenüber
- fleischlose Ernährung klimafreundlicher ist
- hungernde Völker dort Acker anbauen könnten, wo heute Tierfutter für die Massen-Tierhaltung entsteht
- Wasser gespart werden würde
- es einfach gesünder für den Menschen ist.
Momentan fallen mir nur die Gründe ein, aber das ist doch schon was, oder?! :-)
Ingo
22:21
Und was will uns Antonietta damit sagen?
13:05
Alle Nutztiere werden am Ende ihres Lebens geschlachtet. In Deutschland wurden z.B. im Jahr 2002 geschlachtet: 367.600.000 Jungmasthühner, 44.300.000 Schweine, 31.300.000 Suppenhühner, 30.800.000 Puten, 13.800.000 Enten, 4.300.000 Rinder, 2.100.000 Schafe und Ziegen, 400.000 Gänse, 12.600 Pferde und 1.600 Perlhühner.
Die überwiegende Mehrheit der deutschen Schlachtungen wird in zentralisierten und industriell geführten Schlachtbetrieben durchgeführt. Dabei sind tägliche Schlachtzahlen von 8.000 Schweinen bzw. 2.000 Rindern keine Seltenheit.
Innerhalb der Eu treten in Deutschland die höchsten Transportverluste an Schlachtschweinen auf. Es sind jährlich bis zu 200.000 verendeten Schweinen.